Am 15. Mai 2012 verstarb Arno Lustiger im Alter von 88 Jahren in Frankfurt am Main, wo er seit Ende des Zweiten Weltkrieges lebte. Im Jahr 2000 wurde der polnisch, jüdische Widerstandskämpfer vom Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen und von der Stadt Görlitz für seine Verdienste beim Ausbau der Beziehungen zwischen Ost- und Westeuropa mit dem Brückepreis gewürdigt.
Als Überlebender von Auschwitz, war Lustigers Brückenschlag alles andere als selbstverständlich. Näher hätte es vielleicht gelegen – so möchte man meinen – auf den Brückenbau angesichts der trostlosen Ausgangslage nach 1945 zu verzichten. In Frankfurt a.M. war er Mitbegründer der jüdischen Gemeinde.
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Die Stadt Görlitz hat den Angehörigen ihre Anteilnahme übermittelt. "Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod von Arno Lustiger vernommen. Er hat als freier Journalist die Vergangenheit vielfach aufgearbeitet und dabei die Geschichte als verbindendes Element, rekonstruiert", äußerte sich Oberbürgermeister Joachim Paulick in dem Kondolenzschreiben.








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