Jährlich wird an der Gedenktafel am Gerichtsgebäude Postplatz 18 in einer Veranstaltung mit Ansprachen und Kranzniederlegungen an die Opfer des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 erinnert.
In Folge von Normerhöhungen kam es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen. Aus den ursprünglich wirtschaftlichen Forderungen entwickelten sich politische Streiks, Demonstrationen und Proteste. Rund 30.000 Menschen gingen auch in Görlitz auf die Straße. Ein Erfolg der Streikenden wurde jedoch durch das Eingreifen der Sowjetarmee verhindert. Die Beteiligten des Aufstandes wurden vor Gericht gestellt und zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Über die Zahl der Todesopfer in der ehemaligen DDR gibt es bis heute keine genauen Angaben.
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Zur Kranzniederlegung, am Sonntag, 17. Juni, 11.30 Uhr, sind alle Görlitzer eingeladen.







