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Auswertung & Info

Ein kleiner Klaps auf den Po?

Umfrage der Woche

Region. Kelly Clarkson (35) sorgt derzeit für mächtig Gesprächsstoff in Hinblick auf ihre Erziehungsmethoden. Mit ihrem Bekenntnis, sie habe kein Problem damit, ihrer dreijährigen Tochter hin und wieder den Po zu versohlen, spaltet die erfolgreiche US-Sängerin derzeit Eltern auf der ganzen Welt in zwei Lager. Sie ist der Meinung, Schläge schaden Kindern überhaupt nichts! Für viele Mütter und Väter jedoch bedeutet selbst ein kleiner Klaps auf die Finger oder den Po ein absolutes Tabu. Wir möchten in diesem Zusammenhang gern von Ihnen wissen, welche Sicht Sie auf die Dinge haben. Halten Sie bei Kindern einen kleinen Klaps auf den Po in bestimmten Situationen für angebracht beziehungsweise diesen für eine geeignete Erziehungsmaßnahme?

Die Abstimmung ist beendet, Sie können nicht mehr abstimmen.

Ergebnisse der Umfrage

  • Halten Sie bei Kindern einen kleinen Klaps auf den Po in bestimmten Situationen für angebracht beziehungsweise diesen für eine geeignete Erziehungsmaßnahme?

    1. Ja, auf alle Fälle. 85,4% (105 Stimmen)
    2. Nein, davon halte ich rein gar nichts. 13,0% (16 Stimmen)
    3. Dieses Thema interessiert mich nicht. 1,6% (2 Stimmen)

Insgesamt wurden 123 Stimmen abgegeben.

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Kommentare zum Artikel "Ein kleiner Klaps auf den Po?"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Lothar schrieb am

    Frau Bajohr vergleicht Äpfel mit Birnen. Über den Inhalt des §1631 BGB kann man diskutieren und event. ändern - Über §37 STVO kann man nicht verhandeln-es gibt keine Alternative.

  2. Julia Bajohr schrieb am

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit großer Bestürzung habe ich Ihre aktuelle Umfrage im Niederschlesischen Kurier wahrgenommen. Ich bin fassungslos darüber, dass Sie eine Umfrage zu diesem Thema starten. Das stellt sich mir die Frage, welchen Sinn überhaupt Umfragen im Allgemeinen haben sollen. Wenn ich mir die Umfrage davor anschaue (Umkehr der Beweislast), dann hat ein Bürgermeister einen Vorschlag zur Diskussion gestellt und man versucht herauszufinden, was die Bürger für eine Meinung vertreten, um ggf. das Gesetz anzupassen.
    Beim Thema "Klaps auf den Po" kann man doch keine Umfrage starten. Schließlich ist die gewaltfreie Erziehung das Recht eines jeden Kindes (zumindest in Deutschland), welches im § 1631 BGB festgeschrieben ist, übrigens noch gar nicht allzu lang. Sie stellen doch auch nicht die Frage, ob die Bürger trotzdem bei Rot über die Ampel fahren, oder? Der Vergleich ist zugegebenermaßen überhaupt nicht verhältnismäßig, aber auch das Verhalten an einer roten Ampel ist gesetzlich festgeschrieben (§ 37 StVO). Ich erhoffe mir, dass Sie in einer der nächsten Ausgaben dringend darauf hinweisen, dass es keinen Spielraum bei der Ausübung des Erziehungsrechts gibt, was die Anwendung von Gewalt betrifft, auch wenn es sich "nur" um einen Klaps auf den Po handelt. Das Einzige, was das Kind daraus lernt, ist, dass es in Ordnung ist, andere zu schlagen. Das heißt, dass alle Befürworter damit rechnen müssten, dass ihre Kinder zurückschlagen. Ich bitte Sie daher inständig, einen Artikel zu verfassen, der auf pädagogischen und wissenschaftlichen Kenntnissen fußt, der nochmals eindrücklich darauf verweist, dass ein Klaps auf den Po gar nicht geht. Oder darf man Ihnen auch einen Klaps auf den Po geben oder eine Ohrfeige, wenn Sie mal etwas falsch machen?
    Freundliche Grüße
    Julia Bajohr

  3. Dorit Balling schrieb am

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    der Klaps auf den Po ist ein gutes und ein letztes Mittel, um dem tobenden Kind zu zeigen: bis hier her und nicht weiter! Mal ehrlich: bei wem haben denn endlose Diskussionen etwas gebracht? Wir 1960er und -70er haben doch alle mal paar Schläge auf den Hintern bekommen - und? Hat es uns geschadet? Gewiss nicht, denn die wenigsten Eltern haben da richtig zugelangt. Hatten wir psychische Schäden davon getragen - im Vergleich zu den heutigen Generationen? Wohl kaum! So viele verhaltensauffällige Kinder wie heutzutage gab es einfach nicht, die wussten sich eben zu benehmen, und wenn nicht, gab es eben mal eins drauf! Sogar von Fremden gab es mal Zunder, falls sich einer schlimm aufgeführt hat. Denn was sich heute z.B. Busfahrer alles bieten lassen müssen von solchen 11-jährigen, oder Lehrer, Erzieher, das geht gar nicht mehr! Diese Kinder wissen, dass Papi und Mami sogleich den Familienanwalt auf den Plan rufen, wenn der Lehrer beispielsweise zu streng guckt, aber wie sie sich zu benehmen haben, wissen sie leider nicht! Es sollte sich schleunigst etwas ändern in dieser Weichspüler- und Samthandschuh-Gesellschaft.
    Wenn wir mal ins Tierreich schauen, gibt die irgendwann genervte Katzenmutter ihrem ungestümen Kätzchen auch mal eins mit der Tatze, und das Kleine weiß: jetzt war es zu viel!(Jetzt kommt der empörte Aufschrei: wir sind doch wohl klüger als Tiere und können reden und, und, und...)

  4. Isolde Pietschmann schrieb am

    Würden die Kinder von klein auf lernen sich gemeinsam mit den Eltern an einen Tisch zu setzen um Probleme gemeinsam in einem angepassten ordentlichen Ton zu diskutieren und zu lösen stände ein "Klaps auf den Po" gar nicht zur Debatte. Den Kindern strenge, liebevolle Grenzen setzen, um Respekt vor Erwachsenen zu lernen, kennen heute viele Eltern leider nicht. Viele Eltern haben, bzw. besser, nehmen sich diese Zeit nicht. Wundern sich dann wenn ihr Kind ihnen über den kopf wächst

  5. Johannes Engst schrieb am

    Es ist erschreckend, wie viele Menschen mit einem Klaps auf den Po erziehen wollen oder müssen.