04.09.2011
KAMENZ
20. Tag der Sachsen - am Sonntag
FRANK-UWE MICHEL | STEFFEN LINKE
Staffelstabübergabe: Mit viel Wehmut gab OB Danz die Verantwortung des Gastgebers an den Oberbürgermeister von Freiberg, Bernd-Erwin Schramm, ab. Überbringer des Staffelstabes war Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler. | Frank-Uwe Michel
Kamenzer OB übergab Staffelstab
Roland Dantz, Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, übergab zur Abschlussveranstaltung auf der MDR-Bühne den Staffelstab über Matthias Rößler, Landtagspräsident und Präsident des Kuratoriums Tag der Sachsen, weiter an Bernd-Erwin Schramm, Oberbürgermeister der Stadt Freiberg. Denn dort wird im nächsten Jahr dieses Volksfest gefeiert.
"Wir wollen nicht, aber wir müssen den Staffelstab weitergeben", sagte Roland Dantz nach den drei tollen Tagen und lobte alle "gute Geister", die zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen haben. Die ganze Stadt habe von der Bewerbung an hinter dem Ereignis gestanden.
Insgesamt besuchten weit über 450.000 Besucher den Tag der Sachsen in Kamenz.Roland Dantz wünschte der Stadt Freiberg im kommenden Jahr viel Kraft, Erfolg und dass es Petrus auch so gut meint wie in Kamenz. Im Jahr 2013 trägt dann Schwarzenberg den Tag der Sachsen aus.
Bis in die Abendstunden des Sonntags hinein spielten Jolly Jumper auf der Volksbank-Bühne – fast ohne Pause! | Frank-Uwe Michel
Die Volksbank Bühne
Drei Tage Musik und volles Programm auf der Volksbank Bühne. Seit 16 Uhr sorgen jolly Jumper für einen stimmungsvollen letzten Streich. Bis 20 Uhr gibt es auf dem lessingplatz noch gute Laune pur.
Festumzug war Höhepunkt
Es war der absolute Höhepunkt des Tages der Sachsen in Kamenz. Zehntausende Besucher an den Straßen verfolgten den Festumzug – sitzend, stehend oder per Huckepack. Mit oder ohne Verpflegung. Circa 4.000 Teilnehmer präsentierten auf einer Länge von 3,7 Kilometern in 150 Bildern die Geschichte von Kamenz sowie das lebendige Vereinsleben in Kamenz, der Oberlausitz und Sachsen. Maskottchen Kami begrüßte die Gäste von Kamenz in einem roten Fiat Piaggio und führte den großen Tross der Vereine und Verbände der Lessingstadt, der Lausitz und ganz Sachsen an.
Viel Historisches gab es zu entdecken! | Frank-Uwe Michel
Die Besucher konnten sich unter anderem an Raritäten aus längst vergangenen Zeiten wie zum Beispiel eine Zugmaschine des Herstellers LANZ, Baujahr 1939, Schützenuniformen und historischen Gewändern, geschmückten Umzugswagen, Handwerkskünsten, Schaubildern mit bunten Kostümen, spontane und originelle Einlagen und vieles an andere mehr erfreuen. Sogar ein Double des ehemaligen Staatratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, winkte aus einem grünen Armee-Trabi.
Auf der DGB-Bühne waren am Sonntag die "Oberländer Saubatzen" aus Bautzen zu sehen. Die Musiker hatten vor allem Rockiges zu bieten. | Frank-Uwe Michel
Die Festteilnehmer "versorgten" die Schaulustigen zum Beispiel mit Brötchen, Naschereien und viel Werbung in eigener Sache für die nächsten Höhepunkte im Freistaat Sachsen. Auch die ehemaligen Ausrichter-Städte des Tages der Sachsen wie Sebnitz und Zittau sowie Freiberg als Austragungsort dieses Volksfestes im Jahr 2012 präsentierten sich.
Vereine auf den Kamenzer Bühnen
Jede Menge Trubel herrschte schon am Morgen des Sonntags beim Tag der Sachsen in Kamenz. Auf der DGB-Bühne waren am Sonntag die "Oberländer Saubatzen" aus Bautzen zu sehen. Die Musiker hatten vor allem Rockiges zu bieten. Auf der Bühne von Hitradio RTL Sachzsen zeigte Adi, dass er noch immer nicht zum alten Eisen gehört und den jugendlichen Sportlern ordentlich "einheizen" kann. Auf anderen Bühnen in der Kamenzer Innestadt waren beispielsweise ein Orchester der Musikschule Fröhlich aktiv, auch Liedermacher Johannes Kleibl zog das Publikum in seinen Bann.
Zwischendutrch gab es jedoch immer wieder Ruhezonen, in denen man Eis schlecken oder kurzzeitig auch verschnaufen konnte. Schon Stunden vor dem Beginn des Festumzuges säumten bereits Schaulustige die Strecke, um sich ein günstiges Plätzchen zu sichern.
Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.
Allerdings kenne ich weder die eine noch
die andere Band.
Ich war an beiden Tagen in Kamenz und es
war beide Male ein sehr schöner Tag.
Im EU-Zelt habe ich sogar bei einem Preisaus-schreiben eine schöne Aktentasche gewonnen.
Desweiteren bin ich mit dem Innenminister
und dem Polizeipräsidenten ins Gespräch
gekommen.
Schade, dass am Sonntag schon einige Stände
nicht mehr vorhanden waren. Abgesehen von
dem Umzug bin ich eigentlich am Sonntag
extra wegen 5 Ständen noch mal nach
Kamenz gefahren. Aber leider waren
alle Fünf Stände am 2 Tag nicht
mehr vertreten.
Aber trotzdem war es wieder ein
schöner *Tag der Sachsen*.
Ganz sicher wird es nächstes Jahr
in Freiberg auch wieder ein
schönder Tag werden.