11.02.2012
OHORN
Ehemalige Gasthof "Zur Eiche" wird abgerissen
REDAKTION

Der ehemalige Gasthof "Zur Eiche" wird in den kommenden Wochen abgerissen. Die Fläche wird in eine grüne Wiese verwandelt. | Katrin Kunipatz

Der strenge Frost hat den Abriss des ehemaligen Gasthofs "Zur Eiche" in Ohorn verzögert. "Die Bagger springen nicht an, weil der Diesel geliert", erklärt Christian Träber. Er ist Geschäftsführer der Frauenrath Recycling GmbH, die Abriss und Abtransport des Bauschutts auf zugelassene Deponien koordiniert. Eigentlich sollte vor zwei Wochen alles beginnen. Maximal vier Wochen sind für den Abriss geplant. Anschließende wird die Fläche eingeebnet und in eine grüne Wiese verwandelt.

Eine Alternative zum Abriss des ehemals denkmalgeschützten Gebäudes gäbe es nicht. Der Sanierungsaufwand wäre einfach zu hoch gewesen. Seit wenigstens fünf Jahren steht der Gasthof leer. Und auch in den Jahren zuvor war wenig für die Erhaltung der Bausubstanz getan worden. "Das Gebäude selbst war nicht mehr sicher und zum Schluss sogar einsturzgefährdet", sagt Träber. Teile des Daches waren eingebrochen. Nässe drang in den Baukörper ein. Wände und Decken wurden durch die Feuchtigkeit zerstört. Eigentümer Jörg Frauenrath hat sich deshalb mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises Bautzen abgestimmt und der Schutz des Hauses wurde aufgehoben.
ANZEIGE



Bis in die 60er Jahre wurde das Gebäude mit Saal tatsächlich als Gasthof und für Tanzvergnügen genutzt. Später hatte hier unter anderem Bandtex ein Lager eingerichtet. Bis Anfang der 90er Jahre gab es eine Fleischerei im Erdgeschoss. Zum Schluss befand sich ein Getränkehandel im Haus.

Kommentare zu

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

Ich kenne weder Lars Michel noch Hans Wegner.
Viellleicht sind das auch nur Synonyme von
Menschen, die sich feige hinter einer
Maske verstecken?

Auf dieser Welt ist
alles möglich!

Siehe auf meine
Seite bei *FB*.

Erhard ! Steht denn der schöne Gasthof noch oder haben die Dorfoberakademiker von Ohorn schon ihre "Quelle" "abgebaut" ?
Ich hatte schon mir ernsthaft gedacht,warum nicht eigentlich Gastronom ? Wäre auch wirklich gespannt auf die Nachricht von dem Hans Werner,das er mal die Telefonnummmer von dem Eigentümer mir überreicht.Wo wohnt der überhaupt,wenn er seine eigene Gegend als Pampa bezeichnet.Meines Wissens liegt die ja in Südamerika,wo auch die Romanhelden von Karl May andesiedelt sind.Der ist wohl so eine Romangestalt oder ?

Allein das es so ist,das niemand es besser machen kann,beruhigt.Ich persönlich würde die Welt oder einen Teil davon nur verbessern wollen,weil ich vielleicht Langeweile habe.Sonst aber harre ich der Dinge aus Nüchtenheit heraus.Meine Birne ist jedenfalls gesättigt von den Vorschlägen ehemaliger Weltverbesserer.Egal aus welcher Himmelsrichtung.Hier kann man nichts verbessern.Höchtstens alles plattwalzen und von vorn anfangen.Alle alten Buden weg und supermoderne drauf.Aber eine Ausnahme hätte ich.Gasthöfe und Kirchen würde ich stehenlassen.Denn sonst sieht ein Dorf/Stadt sch.... aus .Die Kirche sollte an im Dorf lasse und was ist ein Dorf ohne Gasthof.Niemand kann eine Zeche dann zahlen.Also das Dorf vedient nichts mehr.Null Umsatz.Also mit ökonomischem Denken hatten die,die da den Gasthof"Zur schönen Eiche"abreissen wollen,sicherlich noch nie was zu tun.Die kaufen ihre "Sternburg-Brühe" im Supermarkt.Da kann ja kein Wirt froh werden,wenn diese Antikultur"Lustbefriedigung aus der 20-ziger Bierkiste" in Deutschland Einzug hält.Armes Vaterland kann ich dazu nur sagen.Arme Kultur.

Lars,
komm doch mal nach Pulsnitz. Da können wir in aller Ruhe mal ein Bier trinken. Dann würde ich dir ein
schönes Bauwerk zeigen, dass auch etwa
1.600 Jahre alt ist.

Das Geld >und nicht die Menschen bzw.
die Politiker< die WELT regiert,
wissen wir doch alle.

Die Gestrigen könnten es auch nicht besser.
Ganz im Gegenteil! (8. Mai)

Und die Zukünftigen werden es
auch nicht besser können.

Die Deutschen neigen zu Untergangsmentalität.Sie zerstören da,wo es aufzubauen gilt.Kaum aufgebaut,schon gehts dem schon wieder an den Kragen.Die sollten mal nach Rom fahren.Da stehen gigantische Ziegelbauten,gebaut vor über 2000 Jahren.Das römische Reich ist zwar politisch verschwunden,aber dessen Zeugnisse nicht.Ich war mal dort und muß sagen,das sind allerfeinste Maurerarbeiten,die da zu besichtigen sind.Jeder Maurer sollte nach Rom fahren.Da würde es nicht zu solchen Dummheiten kommen wie hier im Fall des Gasthofes"Zur Eiche"Hab mich auch dort in Rom auf einer Ziegelwand verewigt.Da steht"Lars und Malgorzata".Die ist weg,aber meine Kritzelei noch immer da.So kanns gehen.Es lebe die Ewigkeit !



 Seite 1 von 9
weiter >
  >>


WAS MEINEN SIE? SCHREIBEN SIE IHRE MEINUNG



Sicherheitscode:

Bitte geben Sie oben
stehenden Code hier ein*:


*Pflichtfelder

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.




Wetter

Für die Wettervorschau benötigen Sie den freien Adoble Flash Player, den Sie hier laden können.

Meistgeklickt


Flugplätze werden zum Segelflug-Eldorado
Auf den Flugplätzen Rothenburg und Görlitz hat man das Jahr 2014 positiv abgeschlossen. Und auch für 2015 zeichnen sich wirtschaftliche und... mehr

Besucherboom im Haus Schminke
Architektin Claudia Muntschick, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Stiftung Haus Schminke, freut sich über den Besucherboom. Denn im... mehr

Bestattungswald: Hürde übersprungen
Die Bürgerinitiative für einen Bestattungswald in Kamenz hat die erste Hürde auf dem Weg zur Verwirklichung ihres Vorhabens übersprungen: Vor wenigen... mehr

Die Finanzlage wird aktuell nicht einfacher
Der Verband der Ersatzkassen in Sachsen hat angekündigt, dass der so genannte Landesbasisfallwert 2015 auf 3190... mehr

Neues Zuhause gesucht!
Baxter – ein Mix aus französischem Bully und Mischling – hat ein neues Zuhause und auch für Emma aus der Vorwoche zeichnet sich ein Umzug ab. Sogar... mehr

Fenster-WCs am Arbeitsplatz?
mit 4 Kommentaren

In der "Umfrage der Woche" wollen wir wissen, wie Sie über aktuelle Themen denken. In unserer letzten Umfrage wollten wir von Ihnen wissen... mehr

Blitzer sorgen für Verkehrsberuhigung
mit 1 Kommentar

Blitzer sorgen für eine Verkehrsberuhigung. Dafür müssen die Geräte korrekt geeicht und die Standorte technisch geeignet sein. Wo dies nicht möglich... mehr

Holm Große kandidiert bei der Oberbürgermeisterwahl
mit 1 Kommentar

Als parteiloser Kandidat eines möglichst parteienübergreifenden Bündnisses tritt Holm Große bei der voraussichtlich am 7. Juni stattfindenden Wahl des... mehr

Lenin geht nicht nach Burg
mit 1 Kommentar

Die Verpachtung des Bischofswerdaer Lenin-Denkmals an das DDR-Museum in Burg (Spreewald) ist endgültig vom Tisch. Wie der Amtsleiter für... mehr

Personalabbau nach Übernahme
mit 1 Kommentar

Im Zuge der Übernahme des Bischofswerdaer Kressner-Modemarktes durch die Adler Modemärkte AG (der "Oberlausitzer Kurier" berichtete) kommt es zu einem... mehr


Anzeige
Neue Kommentare
um 08:15 von redaktion in
Fenster-WCs am Arbeitsplatz?

um 19:46 von Hubert in
Fenster-WCs am Arbeitsplatz?

um 17:37 von Katja Zimmermann in
Fenster-WCs am Arbeitsplatz?

um 20:10 von Erhard in
Fenster-WCs am Arbeitsplatz?

um 14:15 von Erhard in
Lenin geht nicht nach Burg
Webcam Kamenz

Polizeimeldungen

Bundesautobahn 4 , Fahrtrichtung Dresden – Görlitz zwischen den Anschlussstellen Weißenberg und Niederseifersdorf:
Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 4
In den späten Abendstunden ereignete sich nahe der Anschlussstelle Weißenberg  ein Verkehrsunfall, bei dem zwei  Personen verletzt wurden. Ein weißer

Schleife, Lindenweg:
Zeugenaufruf
Am Freitag, den 23.01.2015, ereignete sich gegen 07:20 Uhr auf dem Lindenweg in Schleife ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus

Zittau, Peschkestraße:
Versuchter Laubeneinbruch – Täter gestellt
Durch einen Zeugenhinweis konnten in der Nacht zu Mittwoch in Zittau zwei Täter (beide 27) in einer Kleingartenanlage an der Peschkestraße

Zittau, Christian-Keimann-Straße:
Ladendiebin gestellt
Am Dienstagnachmittag wurde in Zittau eine Diebin erwischt. Durch den Ladendetektiv eines Supermarktes in der Christian-Keimann-Straße wurde die Dame

Zittau, OT Hirschfelde, Görlitzer Straße:
Einbruch in Hirschfelde
Unbekannte Täter brachen in der Nacht zu Dienstag in das Gerätehaus eines Sportvereines in Hirschfelde ein. Der oder die Täter hebelten ein Fenster


Digitale Ausgabe 31. Januar 2015

Web 2.0
Folge uns bei