23.09.2011
BAUTZEN
Lauencenter: Jetzt bilden sich zwei Lager
REDAKTION

Die Diskussion um das Lauencenter geht weiter. Mittlerweile haben sich Gegner und Befürworter organisiert. Die Pro-Lauencenter Gruppe hat gerade eine Homepage frei geschaltet.

Initiator der Aktion ist die Junge Union Bautzen. "Wir verstehen die Initiative jedoch nicht als parteipolitische Aktion, sondern sind für jeden Mitstreiter offen", erklärt Sascha Bock, der Vorsitzende der JU Bautzen.
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Auf der Internetseite www.pro-lauencenter.de sammeln die Befürworter derzeit Argumente, legen Für und Wider des geplanten Lauencenter dar. "Wenn man die Pläne unserer Nachbarstädte sieht, dann kann es sich Bautzen gar nicht leisten, auf das Center zu verzichten", so Bock. Denn auch Zittau plant ein Center mit rund 12.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Auf der Internetseite der Initiative wird auch Stellung zu den Argumenten der Lauencenter-Gegner genommen. Außerdem kann man sich als Unterstützer auf der Website registrieren lassen.

Link zum Thema
www.pro-lauencenter.de
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"Parallel zur Homepage starten wir auch einen Auftritt bei Facebook, um den Austausch der Argumente öffentlich führen zu können und viele Unterstützer zu mobilisieren", sagt Bock. Unterdes plant die Bürgerinitiative LauenPark ihr nächstes Treffen für den 28. September 19.00 Uhr in der Gaststätte "Zum Echten". Mit interessierten Bautzenern wollen die Organisatoren das Gespräch mit dem Investor und der Termin mit Oberbürgermeister Christian Schramm zu den Chancen von Alternativen für das Bebauungsgebiet besprechen.

Die Initiative wirbt für einen Mehrgenerationenwohnpark mit viel Grün und einer attraktiven Ladenpassage ähnlich den Kunsthofpassagen in Dresden. Damit solle das natürlich gewachsene Stadtbild am Lauengraben erhalten bleiben. "Jeder Plan A braucht auch einen Plan B", meint Initiatorin Marion Nawroth. Selbst Oberbürgermeister Christian Schramm halte ein Scheitern des Planvorhabens im Prozess der konkreten Überprüfung der Machbarkeit für möglich. Deshalb müssten  Alternativen dazu entwickelt werden.

Die Initiative fordert außerdem einen  Ideen- und Stadtplanungswettbewerb. Ab sofort will die Bürgerinitiative jeden ersten Sonntag im Monat von 10.00 bis 15.00 Uhr einen Aktions- Und Informationstag  veranstalten. Fünf vor Zwölf soll außerdem eine Menschenkette um die Häuser gebildet werden.

Mehr zum Thema in Alles-Lausitz.de

Kommentare zu

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

Beate, wie kommst du darauf, dass man nur im
produzierenden Gewerbe Arbeitsplätze
schaffen kann?

Im nichtproduzierenden Gewerbe (Kaufhäuser,
Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Schulen,
Altenheimen usw.) kann man doch auch
Arbeitsplätze schaffen.

nNachträglich möchte ich noch mitteilen,daß das geplante Lauencenter mit Sicherheit keine neuen Arbeitsplätze schafft.Denn das Center hat keinen produzierenden Charakter.Hier werden nur Waren verkauft,die weitab der Lausitz und von Bautzen produziert werden.In Bayern,Baden-Württemberg,Hessen,RP,etc.Es ist einzig und allein nichts anderes als ein Absatzmarkt für deren Produkte.Finanziert von den Herstellern,die dort ihre Waren feil bieten.Die regionale Wirtschaft partizipiert davon überhaupt nicht.Im Genteil,sie wird weiter bedrängt.Und weiter deswegen wandern die Menschen auf der Suche nach Arbeit in den Westen,um die Waren dort herzustellen,die dann ihre Familie zu Hause kauft.

Ich kann die Verwaltung von Großhartau nur loben für ihren verantwortungsvollen Umgang mit der Bausubstanz in ihrem Ort.Von diesem verantwortungsvollen Beispiel kann sich die Stadtverwaltung Bautzen ein paar Kilotonnen abschneiden.Der Artikel ist hier zu lesen im Oberlaustzer Kurier""Der Westlausitz wird das Geld knapper".

Herr Nitzsche,wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft was die Bundesrepublik Deutschland betrifft.In einem Kapitalismus würde die Stadtverwaltung von Bautzen mit ihrem Chef,dem OB,nicht bestehen können.Auch bei einer Stadtverwaltung gelten marktwirtschaftliche Regeln.Die werden aber hier nicht angewendet.Ich denke,die Leute sollten alle mal zur Schulung hinsichtlich Marktwirtschaft oder andernfalls den Posten räumen für Menschen,die was von Marktwirtschaft verstehen.

Ja, Julian, dass sehe ich auch so!

Aber nicht nur die Bautzner sitzen in einem Boot, bzw. die Oberlausitzer sondern alle Menschen.

Wenn die *Reißleine* im Kopf eines "Obergeld-
gierigen* reißt, dann wars das für
alle Bootsinsassen.

Den Sozialismus haben die kleinen
Leute mit Kerzen beseitigt.

Den Kapitalismus kann man nicht mit Kerzen beseitigen. Wenn dieser am Ende ist, dann
werden die großen Leute hinter sich
die Tür so zu knallen, dass auf
diesem Planeten in den
nächsten Tausend
Jahren kein Gras-
halm mehr
wächst.

Gegen diese Entwicklung kann selbst Frau
Dr. Merkel und Herr Obama nichts machen.

Gott möge uns schützen!
Die Menschen können
es nicht.



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