Die Zittauer Polizei war heute früh kurz vor vier Uhr zu einem Unfall an die Kreuzung Leipziger Straße, Görlitzer Straße gerufen worden. Dort war ein VW Golf (Fahrer 22 Jahre) mit einem anderen Fahrzeug kollidiert, wobei ein Unfallschaden von rund 1.500 Euro entstand.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten, dass der 22-Jährige nach Alkohol roch. Also ließen sie ihn pusten. Laut Atemalkoholtest wies er einen Wert von 1,28 Promille auf. So zogen die Ordnungshüter seinen Führerschein ein und sprachen dem jungen Mann ein Fahrverbot aus. Ebenso wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Der 22-Jährige allerdings erwies sich als offenbar belehrungs- und beratungsresistent, denn gut eine Stunde später wurde der Mann wieder gesichtet – und zwar fahrend.
Zu diesem Zeitpunkt stand er noch immer unter Alkoholeinwirkung. Der zweite Atemalkoholtest wies ein Ergebnis von 1,18 Promille auf. Diesmal zogen die Polizisten den Schlüssel des Wagens ein. Nun wird sich der Doppel-Blau-Fahrer vermutlich nicht nur wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten haben.







