17.02.2012
NIESKY
Tornados am Samstag mit letztem Heimspiel
REDAKTION

Die Eishockeysaison nähert sich ihrer entscheidenden Phase. Entsprechend konzentriert gingen die Nieskyer Tornados trotz Mini-Kaders bei den Begegnungen der vergangenen Tage zu Werke.

Das vergangene Wochenende lief für die Nieskyer Tornados ganz anders als erwartet. Bereits am Freitag mussten sie in der Hauptstadt gegen den ECC Preussen Berlin antreten – eine eigentlich lösbare Aufgabe. Doch es war nicht der Tag der Tornados! Im ersten Drittel sah alles noch ganz gut aus. Die Berliner gingen zwar in Führung. Aber Mojmir Musil konnte ausgleichen. Mit 1:1 ging es in die erste Drittelpause. Doch im zweiten Drittel trafen nur die Preussen das Nieskyer Tor. Mit einem Spielstand von 3:1 begann das letzte Drittel. Munter ging die Torparade der Hauptstädter weiter. Erst nach 48 Minuten beim Spielstand von 5:1 gelang Daniell Bartell das zweite Nieskyer Tor. Vier Minuten später war es dann Marco Noack, der noch einmal den gegnerischen Kasten traf. In der 54. Spielminuten machen die Preussen mit dem 6:3 den Sack zu. Enttäuscht und ohne Punkte fuhren die Nieskyer nach Hause.
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Eine große Aufgabe stand für die Tornados gleich einen Tag später an. Die Jonsdorfer Falken waren zum Kreisderby nach Niesky gereist. Diese hatten kein Spiel am Vortag und 14 ausgeruhte Spieler an Bord. In Anwesenheit von Landrat Bernd Lange, dem Vizepräsidenten des Oberlausitzer Sportbundes Arnim Christgen und mehr als 450 Zuschauern gingen die Falken auch gleich in Führung. Doch die Gastgeber glichen wenig später aus. Torschütze war Andreas Brill. Wieder waren es die Jonsdorfer, die zwei Minuten darauf erneut in Führung gingen. Mit einem Spielstand von 1:2 ging es in die erste Pause.

Schon in der ersten Minute des zweiten Drittel glich Mojmir Musil aus. In der 37. Minute schoss Richard Jandik das dritte Nieskyer Tor. Mit dieser Führung ging es in die letzte Drittelpause. Doch die Nieskyer ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Alle Angriffe der Jonsdorfer Falken wehrte die stark spielende Nieskyer Verteidigung und ein souverän haltender Goalie Ronny Greb ab. Zu allem Unglück verletzte sich Marco Noack unter dem linken Auge, spielte aber trotz Schnittwunde weiter. In der 54. Minute schoss Daniell Wimmer das vierte Nieskyer Tor. Drei Minuten vor Schluss vollendete dann Daniel Bartell das Nieskyer Glück. Mit diesem Tor hatten allerdings die Jonsdorfer ihre Probleme und es drohte ein Spielabbruch. Mit viel Mühe konnte der Schiedsrichter die Gemüter beruhigen. Am Ende hieß es 5:2 für die Nieskyer Tornados.
Beide Mannschaften haben damit in dieser Saison im Kreisderby ihre Heimspiele gewonnen. Durch das bessere Torverhältnis wurde Niesky jedoch inoffizieller "Kreismeister".

Am Dienstag fand das Punktspiel der Tornados gegen FASS Berlin statt, das am 5. Februar wegen Spielermangel durch die Hauptstädter abgesagt worden war. Trotz des ungewöhnlichen Termins kamen mehr als 300 Zuschauer ins Nieskyer Freiluftstadion am Waldbad und sahen bei bester Stimmung ein tolles Spiel. Bereits nach sieben Minuten gingen die Cracks um Trainer Jens Schwabe in Führung. Torschütze war Stephan Kuhlee, der nach langer Krankheit erstmals wieder mitspielte. In der 16. Minute gelang Daniel Bartell der zweite Nieskyer Treffer. Mit einem Spielstand von 2:0 ging es in die erste Drittelpause.

Schon in der ersten Minute des zweiten Drittels war es wieder Daniel Bartell, der zum 3:0 traf. Doch die Berliner ließen sich von dem Torrückstand nicht beeindrucken. Noch im zweiten Drittel überwanden sie zweimal die Nieskyer Verteidigung und Goalie Ronny Greb. Mit 3:2 ging es in die letzte Pause. Im dritten Drittel gaben die Nieskyer noch einmal alles. Doch erst in der 32. Minute machte Mojmir Musil das Nieskyer Glück perfekt. Die Tornados ließen sich nun den Sieg nicht mehr nehmen. Wieder war es Bartell, der mit seinem dritten Tor nach Vorlage von Marcel Linke und Mojmir Musil den Endstand von 5:2 brachte. Damit liegen die Tornados wieder auf Platz 5 der Tabelle in der Oberliga Ost.

Nach dem Spiel gegen FASS Berlin fuhren die Tornados am Freitag nach Erfurt. Dort trafen sie um 20.00 Uhr auf die Black Dragons. Die Erfurter liegen derzeit auf Platz zwei der Tabelle und gehören klar zu den Favoriten der Liga.

Das letzte Heimspiel der Tornados in der Meisterrunde findet am Samstag, 18. Februar, 18.30 Uhr, im Nieskyer Freiluftstadion am Waldbad statt. Die Cracks um Trainer Jens Schwabe treffen dann auf den ERV Chemnitz. Die Wild Boys waren im November 2011 das letzte Mal in Niesky. Damals gewannen die Tornados das Spiel knapp mit 5:4. Trainer Schwabe hofft, dass in der kommenden Woche der Nieskyer Mini-Kader etwas Zuwachs bekommt.  Stephan Kuhlee sowie die Förderlizenzspieler Eric Girbig und Clemens Ritschel sollen das Team wieder unterstützen.


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