Die Tradition des KnappenMan lebt am Dreiweiberner See weiter. Ende August fand der größte Triathlon Ostsachsens mit mehr als 1.000 Startern auf dem neuen Wettkampfgelände bei Lohsa statt. Angenehmes Triathlon-Wetter entschädigte die vielen Helfer für ihre Mühe und lockte auch die Fans an den See.
Auch in diesem Jahr stellte der KnappenMan einen Höhepunkt für die Sportler des OSSV Kamenz und aus Oberlichtenau, dar. Neben den Triathleten waren auch viele Schwimmer und Radsportler für die sieben Wettkämpfe gemeldet.
Am Samstag standen die kürzeren Strecken auf dem Programm. Auf der olympischen Strecke (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) erreichten Stefan Schäfer (Oberlichtenau), Frank Oehl und Jörg Guhr (beide OSSV) sehr gute Einzelplatzierungen.
Auch bei den Staffeln waren die OSSV-Starter erfolgreich. Bernd Klopsch mit Pia Haller und Thomas Lösche und Jens Klotsche mit Nicole Hommel und Julia Standfuß hatten viel Spaß beim Wettkampf. Markus Thomschke startete bei der Staffel von Landrat Michael Harig für seinen verletzten Kumpel Jan Frobart.
Die Schwimmer des OSSV hatten sich für den Einsteiger Wettkampf (300 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und drei Kilometer Laufen) entschieden. Auch hier wurden durch Manja Vogel, Gabi Watollik, Klaus Körner, Thomas Sauer und Aniko Seifert (Oberlichtenau) vordere Plätze belegt. Bei den Familienstaffeln waren die Familien Guhr und Watollik sehr erfolgreich.
Am Sonntag fand der Hauptwettkampf, "KnappenMan" statt. 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen mussten von den Triathleten bewältigt werden. Sven Kunath, Sebastian Guhr und der Neukamenzer Stefan Flachowsky zählten neben den Startern aus der Region Dresden zu den Favoriten. Das Schwimmen war nicht gerade die Stärke der Kamenzer und sie kamen mit einigen Minuten Rückstand aus dem Wasser. Auf dem Rad waren Sebastian und Sven nicht mehr zu halten. Sie jagten durch das ganze Feld und Sebastian erreichte mit einem Vorsprung von über drei Minuten vor Sven die zweite Wechselzone. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ein sehr spannendes Rennen entwickelt. Sieben Sportler hatten zu diesem Zeitpunkt noch eine Chance auf den Sieg.
Sebastian lief die abschließenden 21 Kilometer sehr schnell an, um seine Gegner auf Distanz zu halten. Er lies sich den Sieg nicht nehmen und gewann in der Gesamtzeit von 4:06:27 Stunden überlegen vor Sven Kunath. Stefan konnte sich durch die beste Laufzeit noch auf den dritten Platz vorschieben, sodass am Ende die ersten drei Plätze in Kamenzer gingen.
Auch bei den Staffeln bestimmten die OSSV-Starter das hohe Niveau des Wettkampfes entscheiden mit. Christian Thomschke gewann mit seinem Team bei den Männern und Kerstin Pötschke, Annegret Schäfer und Simone Röntzsch gewannen bei den Frauen. Zwei weitere OSSV-Staffeln (Theo Schnappauf, Thomas Lösche, und Bernd Klopsch sowie Sebastian Lehmann, Lars Pietsch und Fabian Nadolny) erreichten sehr gute Platzierungen.
stehenden Code hier ein*: