Im Naturschutz-Tierpark Görlitz gibt es am Mittwoch, 8. Februar, eine Mahnwache. Eigentlich ist es unfassbar: Seit März 2011 haben sich 16 Tibeter selbst verbrannt. Wie groß muss die Verzweiflung der Menschen sein, die so drastisch handeln.
Die Tibeter fürchten um ihre Kultur und Religion und damit um den Sinn ihres Lebens. Bleibt ihnen deshalb nur der Weg der Selbstverbrennung, weil die Weltöffentlichkeit nicht bereit ist hören, was in Tibet passiert? Vielleicht aber können Mitgefühl, Verständnis und das Einsetzen für Menschenrechte diesen Verzweiflungstätern Mut geben, einen anderen Weg zu finden, um die Konflikte mit der chinesischen Regierung zu klären.
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Weltweit sind deshalb alle Menschen aufgerufen, am 8. Februar ihre Solidarität mit den Tibetern zu demonstrieren.
Außer in Görlitz gibt es Solidaritätsmahnwachen auch in Berlin, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Würzburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Mönchengladbach, Freiburg, Lübeck und Tübingen. Weil den Mitarbeitern des hiesigen Naturschutz-Tierparks Tibet, die tibetische Kultur und Lebensweise sehr am Herzen liegen, beteiligen sie sich an dieser Aktion.
Vor dem Tierpark wird die tibetische Flagge auf Halbmast gesetzt sein. Im tibetischen Bauernhaus leuchten die Kerzen. Diese Geste sei nicht nur eine Unterstützung für Tibet, sondern ein Bekenntnis für Wahrheit und Gerechtigkeit, wird aus dem Görlitzer Tierpark mitgeteilt.







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