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Kinderaugen zum Leuchten bringen

Kinderaugen zum Leuchten bringen

Sie wollen gemeinsam mit zahlreichen anderen Mitwirkenden viele Kinderaugen zum Leuchten bringen: die Kindermusiker Ferri, Rolf Metcalf, Klaus Foitzik und Marcus Rohde. Foto: Carolina Ramirez

Vom 2. bis 4. Februar findet das 1. Oberlausitzer Kindermusikfestival statt. Auf Initiative der Bautzener Liedermacherin Beate Tarrach finden sich 30 bekannte Musiker und Musikerinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in der Region ein, um gemeinsam mit Kindern zu singen, zu spielen und Spaß zu haben.

Region. „Heut’ ist so a schöner Tag“, trällert es bereits seit Jahren auf allen Kinderkanälen im Radio rauf und runter. Der Autor und Sänger des wohl bisher größten Kinderlied-Hits im 21. Jahrhundert, Donikkl, kommt demnächst höchstselbst in die Oberlausitz.

Zu erleben ist er am 2. (ab 14.00 Uhr) und 3. Februar ab 17.30 Uhr bei den Kinder-Mitmachparties im Bautzener Steinhaus. Diese finden im Rahmen des Oberlausitzer Kindermusikfestivals statt, dass Anfang Februar seine Premiere erlebt. Und auch bei der großen Abschlussparty, die am 4. Februar, 10.00 Uhr, im Saal des Sorbischen Nationalensembles beginnt, ist Donikkl mit dabei.

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Bis es jedoch so weit ist, haben 30 bekannte Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mehrere tausend Kinderaugen zum Leuchten gebracht – in dieser Größenordnung bewegt sich das Festival, das maßgeblich auf Initiative der Bautzener Musikerin Beate Tarrach, bekannt als „Teil“ des Duos „Leichtfuß und Liederliesel“, zu Stande kommt. „Wir arbeiten im deutschlandweit agierenden Netzwerk Kindermusik mit, das alle zwei Jahre eines seiner Mitglieder bei der Organisation eines Festivals in seiner Heimatregion unterstützt“, berichtet sie.

Der „Pool“ des Netzwerks umfasst 50 Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, von denen jetzt 30 für drei Tage in die Oberlausitz kommen. Neben dem bereits erwähnten Donikkl zählen dazu unter anderem der Rhythmiker Rolf Grillo, die als „Hexe Knickebein“ bekannte Catharina Caspar, Manfred Kindel alias „Unmada“, der seine Musik mit Gebärden für Gehörlose übersetzt, und Robert Metcalf, der „Mann unter der Melone“, dessen Lied „Anders als Du“ inoffizielle Schulhymne der Bautzener Montessori-Schule ist.

„Jetzt können die Kinder das Lied gemeinsam mit seinem Urheber singen“, freut sich Beate Tarrach. Einen „Heimbonus“ genießt zweifellos Gerhard Schöne, der schon oft in der Region gastierte und dabei stets sein Publikum zu begeistern verstand.

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Den Hauptteil des Festivalprogramms bilden Mit-Mach-Konzerte in Schulen und Kindereinrichtungen ohne freien Kartenvorkauf. Doch acht Mal laden die Künstler auch zu öffentlichen Konzerten ein – dazu zählt neben den bereits erwähnten Terminen auch ein Tanzabend zu Ehren von Christel Ulbrich am 3. Februar, 19.30 Uhr, im Steinhaus. Darüber hinaus bieten die teilnehmenden Musiker Workshops in Schmochtitz, Görlitz und Mittelherwigsdorf an.

Das circa 33.000 Euro umfassende Budget wird von der Kulturstiftung Sachsen und vom Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien mit jeweils circa 13.000 Euro bezuschusst. Künftig soll es alle zwei Jahre ein Kindermusikfestival in der Region geben, wobei es allerdings nicht wieder die Größenordnung seiner Premiere erreichen wird: „Wir müssen uns dann größtenteils selbst um die teilnehmenden Künstler kümmern“, so Beate Tarrach. „Doch auch mit zehn Teilnehmern kann man etwas tolles auf die Beine stellen.“

Uwe Menschner / 26.01.2017

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