22.04.2012
GÖRLITZ
OB-Wahl in Görlitz: Klares Votum für Deinege
FRANK-UWE MICHEL

Siegfried Deinege (Mitte) - hier im Kreise der vier Parteichefs, die ihn nominiert hatten - ist der Sieger der Görlitzer Oberbürgermeisterwahl.
Siegfried Deinege (Mitte) - hier im Kreise der vier Parteichefs, die ihn nominiert hatten - ist der Sieger der Görlitzer Oberbürgermeisterwahl. | Frank-Uwe Michel
Der Wechsel auf dem Posten des Oberbürgermeisters ist perfekt. Die
Görlitzer entschieden sich am Sonntag sehr deutlich für den Herausforderer von Amtsinhaber Joachim Paulick. Der von CDU, FDP, Bündnis90/Die Grünen und den Bürgern für Görlitz ins Rennen geschickte Siegfried Deinege vereinte nach dem Auszählen aller Wahlbezirke 69,8 Prozent der Stimmen auf sich. Der als Einzelbewerber angetretene Paulick bekam nur 30,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,9 Prozent.

Damit tritt Deinege, der sich als früherer Bombardier-Chef in Görlitz bereits einen Namen gemacht hat und aktuell noch in der Deutschland-Zentrale des weltgrößten Schienenfahrzeugherstellers in Berlin beschäftigt ist, am 1. Juli 2012 sein neues Amt als Oberbürgermeister der Neißestadt an. Ausschlaggebend für den Wechsel dürfte nicht zuletzt die Hoffnung vieler Görlitzer gewesen sein, mit Deinege einen neuen Führungsstil in der Stadtpolitik zu installieren und die Querelen zwischen Oberbürgermeister und Stadtrat zu beenden.
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Kommentare zu

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Erhard ! Wenn ein "parteiloser" Kandidat mit einer bunt zusammengetrommelten sich selbst nicht riechenkönnenden politischen "Söldnertruppe" antritt gegen einen einzeln sich verteidigenden amtierenden OB,kann man sowas natürlich nicht unpolitisch nennen,schon deshalb nicht,weil sich in dieser bunten Truppe alle die versammelt hatten,die bei einer direkten politischen Konfrontation mit dem jetzt ausgeschiedenen OB haustief unterlegen hätten.Im Boxsport z.B. gilt die Regel,niemals unter die Gürtellinie zielen und genau das ist es,was die bunte Verlierertruppe gemacht hat.Sie hat das zum Vorschein gebracht in Ermangelung von Inhalten,was die Truppe auszeichnet.Nämlich nur mit Tricks und Hinterhältigkeit aber nicht mit schlagkräftigen unumstösslichen Inhalten bei den Wählreinnen und Wählern zu punkten.Einfach nur mit Polemik und Inhaltlosigkeit die Wähler über den Tisch gezogen.Jetzt geht für Görlitz erstmal der richtige Schlammassel los,denn jetzt werden sie langsam erstmal mitkriegen welchen hochbauenden Staplern sie aufgesessen sind.Die bunte Truppe wird in Kürze beginnen,Front gegen sich selbst zu machen.Das nennt man interne Grabenkämpfe.Die dabei blöd aus der Wäsche kucken werden,sind die Görlitzer Bürgerinnen und Bürger.Görlitz bleibt hier auf der Strecke,denn hier ging es nicht um stadtbezogene Inhalte,sondern um politische Profilierung vor dem noch anstehenden "grossen" Fall insgesamt.Wir schreiben das Jahr 2012 und dieStaplerhoch-Parteien zittern schon vor der nächsten grossen Wahl.Weil dann wahrscheinlich ein rotes Pferd durch die meißten sächsischen Städte getrieben wird.Zeit wärs,weil dunkler gehts ja nimmer für die Leut und dabei scheint jeden Tag die Sonne.Das Paradies ist hier auf Erden und die Menschen sollen wohl nicht daran teilhaben können an den Früchten,die das Paradies abwirft bei richtigem Verteilungsschlüssel.Das haben sich die im Sinkflug befindlichen "Da ist die Luft raus-Parteien" so gedacht.Ich bin da anderer Meinung.Arbeit für die Menschen,Sonnenstrom für Alle,Elektroautos,Aufforstung von Flora und Fauna und Eliminierung von Armut finde ich schöner.F oder C spielt da leider keine Geige.Eher ein S wie Sonne,P wie Paradies und D wie alle können sich beteiligen am kontinuitätsbezogenen Gerchtigkeisfaktor Demokratie.Wir schalten um und fahren jetzt einfacher mit Links.Der Zukunft immer im Gleichschritt geradeaus.

Lars die wollten schlicht und einfach Paulick loswerden. Im Stadtrat wird sich trotzdem nichts ändern da keiner seine persönlichen Eitelkeiten zurückstecken wird!

Und Erhard-sicher sind beide Parteilos aber CDU FDP Grüne und Bürger für Görlitz haben Deinege im Wahlkampf unterstützt und finanziert-was in Görlitz nicht zu übersehen war-von daher ist "parteilos" nicht wirklich zutreffend.

Lars,
hier geht es doch weniger um parteipolitische
Interessen sondern mehr um Görlitz.

Schließlich sind beide Kandidaten parteilos
gewesen. Wenn in Görlitz parteipolitische
Machenschaften ausgetragen werden,
ist es doch prima wenn der OB
unparteiisch ist.

Eine politische Allianz aus sich gegenseitig politisch feindselig gegenüberstehenden Parteien und Auffsassungen kann für Görlitz nichts gutes bedeuten für die nächsten Bürgermeisterjahre.
Wer feiert hier welchen Sieg über wen ?

Ich wünsche dem neuen OB von Görlitz für seine sicher
nicht einfachen Aufgaben viel Glück, alles Gute
und vor allem immer beste Gesundheit.



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