Jugendfeuerwehr feierte den „30.“

Mit großer Freude konnten zahlreiche Wegbereiter und Freude der Jugendfeuerwehr begrüßt werden. Foto: Gemeinde Hochkirch
Hochkirch. Mit einem Festakt und einem anschließenden Familienfest feierte die Jugendfeuerwehr Hochkirch am vergangenen Samstag ihr 30-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus Feuerwehr, Politik und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt und würdigten gemeinsam drei Jahrzehnte erfolgreicher Nachwuchsarbeit.
Unter den Gästen befanden sich auch ehemalige Mitglieder der ersten Jugendfeuerwehrgeneration. Viele von ihnen sind heute selbst aktive Feuerwehrkameraden oder bringen inzwischen ihre eigenen Kinder zur Jugendfeuerwehr – ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie nachhaltig die Arbeit der Jugendfeuerwehr wirkt und wie wichtig sie für den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr ist.
Mit großer Freude konnten zudem einige Wegbereiter der Jugendfeuerwehr begrüßt werden. So ließ es sich Johannes Einhorn, Initiator und Mitbegründer der Jugendfeuerwehr Hochkirch, mit 91 Jahren nicht nehmen, an diesem besonderen Tag persönlich dabei zu sein. Ebenso war Alwin Hänsel anwesend, der über viele Jahre den Bereich Jugendfeuerwehr auf Kreisebene verantwortete und die Entwicklung der Nachwuchsarbeit maßgeblich begleitet hat. Ein besonderer Moment der Festveranstaltung war die Verabschiedung von Conny Schulze. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Wegbegleiterin Kerstin Kunath übergab sie nach 30 Jahren die Verantwortung für die Jugendfeuerwehr an eine neue, junge Leitung. Drei Jahrzehnte lang haben beide die Jugendfeuerwehr mit großem persönlichen Einsatz begleitet, Generationen von Kindern und Jugendlichen geprägt und damit einen unschätzbaren Beitrag für die Feuerwehr und die Gemeinde geleistet.
„Wer vor 30 Jahren den Mut hatte, eine Jugendfeuerwehr zu gründen, hatte den richtigen Weitblick“, so Bürgermeister Thomas Meltke. „Schon damals wurde erkannt, dass man frühzeitig in den Nachwuchs investieren muss, um den langfristigen Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr zu sichern. Heute sehen wir, wie richtig diese Entscheidung war.“ Mit diesem gelungenen Fest wurde auch ein starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt – denn die Jugendfeuerwehr bleibt auch weiterhin eine der wichtigsten Investitionen in die Sicherung der Freiwilligen Feuerwehr und damit in die Sicherheit der Gemeinde Hochkirch.