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Konvent’a überzeugt durch ihre Vielfalt

Konvent’a überzeugt durch ihre Vielfalt

Die Besucher konnten an den mehreren Messeständen kulinarische Köstlichkeiten probieren. Foto: Rolf Hill

Wie in den vergangenen Jahren sind wieder Menschenmassen zur 17. Gewerbe- und Leistungsschau Konvent’a in den Löbauer Messepark geströmt. Und das herrliche Wetter trug natürlich auch seinen Teil dazu bei.

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Ministerpräsident Michael Kretschmer überprüfte auf dem Rundgang durch das Messegelände seine handwerklichen Fähigkeiten. Foto: Rolf Hill

Löbau. Unter den ersten Besuchern fand sich Ministerpräsident Michael Kretschmer, der das „Bad in der Menge“ sichtbar genoss. Immer wieder kam er sowohl mit den Ausstellern, als auch mit Besuchern ins Gespräch. Am Stand des Löbauer Malermeisters Tilo Kalich waren handwerkliche Fähigkeiten gefragt – ein großer Nagel musste eingeschlagen werden. Auf völlig anderem Gebiet betätigten sich Landrat Bernd Lange und sein Bautzener Amtskollege Michael Harig. Beide lieferten sich am Stand der Industrie- und Handelskammer eine „Küchenschlacht“. Unter der Obhut des Zittauer IHK-Chefs Matthias Schwarzbach und gewürzt mit entsprechenden Kommentaren von MDR-Moderator Lutz Günter zauberten sie Hirschrücken mit Spargelsalat und Schwarzbiersoße. Übrigens waren nicht nur die beiden CDU-Kommunalpolitiker und ihre Fachberater, sondern auch die Besucher zum Kosten eingeladen. So erfreuten sich am Stand der Fleischerei Richter besonders die kleinen Salami-Brezeln und der leckere Hugo-Schinken großer Beliebtheit. Neu in diesem Jahr war die große Anzahl der Gemeinschaftsstände. „Mit diesen fünf Inseln folgen wir einem allgemeinen Trend“, erklärte Optikermeister Heiko Neumann. Seit er im vergangenen Jahr die Funktion des Vorsitzenden des

„Konvent´a- Vereins“ übernahm, laufen bei ihm alle Fäden zusammen. „Wir möchten damit das Geschehen für die Besucher übersichtlicher gestalten“, fügte er hinzu. Dabei gehe es gar nicht unbedingt darum, Vertreter absolut gleicher Gewerke, Berufe oder Bildungseinrichtungen zusammen zu bringen. Er sei jedenfalls davon überzeugt, dass sich dieser Weg bewähre. Keineswegs neu war die Beteiligung von Partnern aus den beiden Nachbarländern Polen und Tschechien. Besonders die touristischen Angebote der Region Liberec

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(Reichenberg) sowie der Kurklinik Swietadów Zdrój (Bad Flinsberg) fanden großes Interesse. Ein echtes Novum war die umfangreiche Präsentation der polnischen Partnerstadt Luban (Lauban), die bekanntlich bereits seit 1346 dem Oberlausitzer Sechsstädtebund angehörte. „Luban erleben“, hieß das Motto in der Blumenhalle. Und es war tatsächlich für jeden etwas dabei – begonnen von landestypischer Gastronomie, über Mineralien und Schmuck, festliche Mode, traditionelles Kunsthandwerk bis hin zu touristischen Angeboten. All das umrahmt durch ein vielfältiges kulturelles Programm, das sich auch auf der Freilichtbühne vor der Halle fortsetzte. Dominierend auf dem Freigelände war die 6. Oberlausitzer Autoschau. An 20 Ständen von Autohäusern der gesamten Region wurden die neuesten Modelle der von ihnen vertriebenen Marken vorgestellt. Weit über 100 Fahrzeuge konnten von den Besuchern bewundert werden. „Ich glaube, unsere Messe hat auch in diesem Jahr mit ihrer Vielfalt sowohl die Aussteller als auch die Besucher überzeugt“, lautete das erste Fazit von Messeparkchef Joachim Birnbaum. Ohne auf genaue Besucherzahlen eingehen zu wollen, stellte er fest, man habe gemeinsam die Qualität der vergangenen Jahre halten und sogar weiter ausbauen können.

Rolf Hill / 30.04.2018

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