Wohin mit den neuen Toiletten?

Ob die neue Toilettenanlage auch so einen coolen Tierpark-Comic bekommt?
Bischofswerda. Die Stadt Bischofswerda will eine neue öffentliche Toilettenanlage errichten. Allerdings hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung noch keine Entscheidung über den Standort getroffen. Der entsprechende Beschluss wurde an den Ausschuss für Technik und Wirtschaft verwiesen, er soll nun in der Stadtratssitzung am 24. November fallen.
Die Stadtverwaltung favorisiert laut Vorlage den Standort Fleischergasse, unterhalb der Christuskirche, wo bereits seit geraumer Zeit eine entsprechende Anlage existiert. Diese ist allerdings bereits seit November 2024 wegen eines Defektes außer Betrieb, wie aus der Beschlussvorlage für den Stadtrat hervorgeht. Weiter heißt es darin: „Leider ist eine Reparatur nicht mehr möglich.“ Die Vorlage beinhaltet einen Variantenvergleich mit einem möglichen Standort auf dem Parkplatz Herrmannstraße, auf dem die Stadt Bischofswerda mehrere Caravan-Stellplätze ausgewiesen hat. Dieser Standort habe durchaus Vorteile: Einserseits sei die Errichtung eines WC in Verbindung mit den Stellplätzen sowie der geplanten Nutzung als städtische Veranstaltungsfläche sinnvoll.
Auch sei dieser Standort für Rollstuhlfahrer besser erreichbar. Für den Standort Fleischergasse spreche dagegen die geringere Entfernung zum Altmarkt, was die Wege für Besucher dort stattfindender Veranstaltungen verkürze. Zudem sei der Standort bei den Bischofswerdaern und ihren regelmäßigen Gästen bekannt. Zudem würden geringere Kosten für Errichtung und Unterhaltung der Toilettenanlage (geplant sind zwei Unisex-WCs, davon eins für Rollstuhlfahrer erreichbar) anfallen. Das städtische Bauamt berechnet die Baukosten auf etwa 75.600 Euro, von denen die Stadt Bischofswerda aufgrund der Förderbedingungen ein Drittel selbst tragen müsste. Die neue Toilettenanlage soll mit Blick auf die 800-Jahr-Feier im kommenden Jahr spätestens im Mai 2027 fertiggestellt sein. â