Schirgiswalde will auf Aldi verzichten

Das Gebäude des neuen Edeka steht schon längst – nur in Betrieb gehen durfte er noch nicht. Foto: Archiv
Schirgiswalde/Wilthen. Bahnt sich im Streit um den Einzelhandel im Oberland eine Lösung an? Der Bürgermeister von Schirgiswalde-Kirschau, Sven Gabriel, hat im jüngsten Amtsblatt seiner Stadt angekündigt, dass man auf die Ansiedlung eines Aldi-Marktes verzichten und sich voll und ganz auf die erfolgreiche Realisierung und Eröffnung des neuen Edeka-Marktes konzentrieren wolle. Weiter erklärt er: „Damit gehen wir ganz bewusst einen großen, partnerschaftlichen Schritt auf unsere Nachbarstadt Wilthen zu – im festen Vertrauen auf die damalige Zusicherung aus einer E-Mail von 2022, in der es hieß: ’Der Ansiedlung eines dritten EDEKA-Vollversorgers stimmen wir grundsätzlich zu.“ Der Wilthener Bürgermeister Michael Herfort sieht darin einen Schritt in die richtige Richtung. „Dies könnte tatsächlich ein Baustein für eine Lösung sein“, erklärt er auf Anfrage des „Oberlausitzer Kurier.“