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Autorallye legt Zwischenstopp in Bautzen ein

Autorallye legt Zwischenstopp in Bautzen ein

Foto: Carbage run

Bautzen. Verrückt gestylte Rostlauben, wohin das Auge blickt: Am 2. und 3. Juli machen die skandinavische und die niederländische Version des „Carbage run“ Zwischenstation vor den Toren von Bautzen – und zwar auf dem Flugplatz Litten. Die in Kopenhagen und Meppen startenden Fahrzeuge rollen im zeitlichen Abstand von wenigen Stunden auf das Gelände. Mit insgesamt 250 Teams aus dem skandinavischen Raum und mehr als 1.500 Teilnehmern aus den Niederlanden wird gerechnet. Die Veranstalter der außergewöhnlichen Rallye rechnen an beiden Tagen zwischen 16.00 und 23.00 Uhr mit einer Ankunft der Teilnehmer. Gemeinsames Ziel ist nach einer fünftägigen Reise die litauische Hauptstadt Vilnius.

Ein Spektakel ist das Ereignis für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen. Denn die Autos, von denen jedes unter 500 Euro kostet und älter als 15 Jahre ist, bestechen besonders durch ihr buntes, außergewöhnliches und schräges Styling. Jeder Wagen erzählt seine ganz eigene Geschichte, die die Teilnehmer in kreative und individuelle Designs umgesetzt haben. Denn beim „Carbage run“ geht es weder um Zeit noch um Geschwindigkeit, sondern um Spaß und Abenteuer.

Vorab meldeten sich für den niederländischen Lauf mehr als 1.300 Teams an. Letztendlich entschied das Los, wer einen der begehrten 550 Startplätze ergattert. Erstmalig fand zudem ein Qualifikationstag statt, bei dem die potentiellen Teilnehmer um die finalen Ränge kämpfen mussten.

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Übrigens: In diesem Sommer startet die erste deutsche Version des „Carbage run“. Die Tour vom 7. bis 11. August beginnt in Dresden und führt über Tschechien, Polen, die Slowakei, Ungarn und Kroatien bis nach Slowenien. Mehr als 240 Teams haben sich bereits für den außergewöhnlichen Ausflug angemeldet. Wer mit dabei sein möchte, sollte sich im Netz unter www.carbagerun.de registrieren. Nur noch wenige Plätze sind frei.

Hintergrund: Das „Carbage run“ feierte vor zwei Jahren in Dänemark seine Premiere. Dabei ist in fünf Tagen eine Strecke von 2.500 Kilometern zurückzulegen, die durch sieben Länder führt. Die fahrbaren Untersätze dürfen nicht mehr als 500 Euro kosten und müssen älter als 15 Jahre sein. Punkte sammeln die Teams nicht über Geschwindigkeit oder Zeit, sondern durch das Lösen außergewöhnlicher Aufgaben.

Redaktion / 29.06.2017

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