24.07.2012
ZITTAU
Stadt Zittau testet Elektroauto
STEFFEN LINKE

Stadt Zittau testet Elektroauto. | Steffen Linke

Das ist mal etwas anderes – ein Fahrzeug ohne Auspuff. Zittaus Oberbürgermeister Arnd Voigt und Manfred Kürschner, Geschäftsführer der Stadtwerke Zittau GmbH, testeten vor wenigen Tagen  ein Elektroauto vom Typ Mitsubishi i-MiEV. Nach einer kurzen Einweisung drehte das Stadtoberhaupt damit eine Runde um den Marktplatz. Schaute danach aus dem Fenster und hob den Daumen:
"Ich fahre mit Strom." Die Fahrweise (mit Automatik) selbst sei schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig. "Die Motorengeräusche fehlen völlig. Dafür sind die Rollgeräusche über das Kopfsteinpflaster stärker ausgeprägt", sagt der Oberbürgermeister.

Rein von der Optik her gefällt Arnd Voigt das schnittige, für vier Personen ausgelegte Auto.  Als Teilnehmerstadt am European Energy Award® ist Zittau künftig auch bestrebt, in der Verwaltung möglichst energieeffiziente und umweltschonende Fahrzeuge einzusetzen.  Der Mitsubishi i-MiEV – von der Enso NetzZ GmbH im Rahmen ihrer Aktivitäten innerhalb des Projektes SaxMobility II als Teil der Modellregion Elektromobilität Sachsen für die Stadt  zur Verfügung gestellt – ist mit einem Elektromotor von 47 Kilowatt, also etwa 62 PS, ausgestattet, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Kilometer pro Stunde  und hat eine Reichweite von circa 110 Kilometern, die aber bei längere Nutzung der Heizung sinkt.
ANZEIGE



Der Ladevorgang an einer 220 Volt-Steckdose dauert etwa sechs Stunden bei vollständig entladener Batterie. Im Gewerbegebiet Weinau existiert aber bei einer Verteilerbau-Firma eine so genannte "Elektro-Schnell-Tankstelle". Der Kofferraum hat ein Fassungsvermögen  von 150 bis 200 Litern – bei heruntergeklappter Rückbank sind es sogar etwa 450 Liter. Der Kostenpunkt des Testfahrzeugs liegt zurzeit je nach Anbieter zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Die Testphase läuft bis zum 3. September. "Für den innerstädtischen Bereich denken wir sicher darüber nach", so der erste Tenor in der Stadt.

Kommentare zu

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

Dieses abgebildete Elektroauto ist noch viel zu groß.Denn was will ein Single-Haushalt in einer Stadt mit einem Auto,egal welcher Motorisierung,wo noch zusätzlich 3-4 Sitzplätze eingebaut sind plus Kofferraum ? Sie/Er fährt sozusagen viel Wagenmasse durch die Gegend,obwohl sie/er dieses Volumen gar nicht benötigt.Was fehlt,sind Elektrofahrzeuge,gebaut für die Stadt und gebaut für Singles.Denn sie sind die zukünftige partnerschaftliche Lebensform in Deutschland und der EU.Was natürlich auch auf das Einkaufsverhalten und Wohnraum auswirkungen hat.Also alles etwas kleiner.Keine Einkaufscenter,sondern kleine Geschäfte für den Bedarf von Singles und kleine Wohnungen von minimal 70 m² Wohnfläche als Standart.Also das hier abgebildete E-Auto ist noch viel zu "fett".Weniger Kalorien ist mehr Leistung !


WAS MEINEN SIE? SCHREIBEN SIE IHRE MEINUNG



Sicherheitscode:

Bitte geben Sie oben
stehenden Code hier ein*:


*Pflichtfelder

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von uns im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder weiter gegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz bei alles-lausitz.de finden Sie hier. Bitte lesen Sie unsere Netiquette.




Anzeige
Azubi WANTED

Fundstück



Monnwalk tanzende Ponys sind albern? Ja. Das finden wir auch. Aber gerade deswegen ist so lustig.
weitere Fundstücke

Meistgeklickt


Kleinkunst auf dem Oybiner Abstellgleis
Jochen Kaminsky, bekannt als Zittauer Stadtwächter, und Simone Richter, Burgherrin der Burg- und Klosteranlage Berg Oybin... mehr

Ein Volkskaufhaus für die Neißestadt
"Wunderschön", meint eine Frau hingerissen und versucht, einen Eindruck davon mit ihrer Digitalkamera festzuhalten. Die Umstehenden nicken. Eine... mehr

Tödlicher Verkehrsunfall - Lkw fährt auf Stauende auf
Zu einem folgenschweren Zwischenfall kam es am vergangenen Samstag. In den Morgenstunden geriet ein Lkw im Tunnel Königshainer Berge in Brand... mehr

Zur Höhenrettung: "Einen Meter noch"
Ruhig ist es auf dem Gelände des zukünftigen Wohnhauses auf der Ziegelstraße in Bautzen. Es ist kurz vor 12.00 Uhr und die letzten fünf Arbeiter... mehr

Zeppelin im Zittauer Gebirge
Am Sonntag, 26. Mai, wird um 10.00 Uhr, im Deutschen Damast- und Frottiermuseum die neue Sonderausstellung "100 Jahre Zeppelin im Zittauer Gebirge"... mehr

Lauencenter-Aus: Fluch oder Segen für die Region?
mit 7 Kommentaren

Das ist ein Hammer! Den Bau des circa 10.000 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassenden Lauencenters in Bautzen wird es nicht geben. Investor Erik... mehr

Staustufen in Neiße, Parkplatz auf Markt
mit 5 Kommentaren

Bis 2025 sollen wieder 60.000 Görlitzer in der Stadt leben. Das zumindest ist die Vision, die die Macher eines Stadtentwicklungskonzepts bei der... mehr

Jenix mit Konzert in der "Maus"
mit 1 Kommentar

Am Mittwoch, 22. Mai, 22.00 Uhr, spielt die Zittauer Band Jenix im Görlitzer Studentenclub Maus. Die Band aus dem Dreiländereck steht seit zehn Jahren... mehr

Testtour im Regen: OB Erler schnellster Radler
mit 1 Kommentar

Fahrräder kann man seit dieser Woche im Tierpark Bischofswerda leihen. Die Stadt will so ihre Attraktivität für Touristen steigern und ihrem Namen als... mehr

Promillegrenze für Radler senken?
mit 1 Kommentar

In der "Umfrage der Woche" wollen wir wissen, wie Sie über aktuelle Themen denken. In der vergangenen Woche wollten wir von Ihnen wissen... mehr


Anzeige
Frage der Woche
In der aktuellen Umfrage wollen wir mit Ihnen über die Promillegrenze für Radfahrer sprechen. Die Innenministerkonferenz diskutiert darüber den Grenzwert von 1,6 Promille Alkohol im Blut herabzusetzen. Für Autofahrer liegt er bei 0,5 Promille. Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer fordert dagegen härtere Strafen und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFV) plädiert für einen Grenzwert von 1,1 Promille. Wie stehen Sie dazu, sollen Radfahrer künftig nur mit weniger Alkohol im Blut straffrei radeln dürfen?






Webcam Bautzen
Bautzen - Kornmarkt

Nachdem das Hochhaus auf dem Kornmarkt vor Jahren abgerissen worden war und die Fläche als Parkplatz genutzt wurde, entsteht auf dem Areal nun ein Gebäudekomplex mit rund 5.500 Quadratmeter Nutzfläche für Büros, Geschäfte und Wohnungen.

Anfang Oktober starteten nach archäologischen Voruntersuchungen die Tiefbauarbeiten.


Web 2.0
Folge uns bei