Ein junger Mann hat die Polizei am Abend des 25. Juli alarmiert. Er gab an, bei einem Spaziergang am Speicherbecken Holtendorf einen Knall wahrgenommen und darauf Verletzungen bei sich festgestellt zu haben. Er sei möglicherweise beschossen worden.
Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen und ging der Sache auf den Grund. Der Betroffene und zahlreiche Zeugen wurden befragt, die tatsächlichen Verletzungen untersucht. Schnell nährte sich das Gerücht, in und um Holtendorf sei ein "Scharfschütze" am Werk.
Mittlerweise steht fest: der Mann ist nicht beschossen worden, auch hat sich der Sachverhalt anders ereignet als es der Polizei bekannt wurde. Die gute Nachricht dabei ist: In und um Holtendorf gibt es keinen "Scharfschützen", der dort sein Unwesen treibt.
Der Mann steht nun selbst im Fokus strafrechtlicher Ermittlungen, gegen ihn wird wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.








