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Der Aussichtsturm wird neu angestrichen

Der Aussichtsturm wird neu angestrichen

Der gusseiserne Aussichtsturm auf dem Löbauer Berg erhält in der Perspektive einen neuen Außenanstrich. Foto: Stephanie Piechotta

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Der Geschäftsführer der Bäckerei und Konditorei Schwerdtner GmbH Löbau, Wicky Löffler (links), übergab vor wenigen Tagen einen Spendenscheck für die Restaurierung des gusseisernen Aussichtsturms an den Löbauer Oberbürgermeister Dietmar Buchholz. Foto: privat

Der Geschäftsführer der Bäckerei und Konditorei Schwerdtner GmbH Löbau, Wicky Löffler, hat einen Spendenscheck in Höhe von 4.255,80 Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Löbau Dietmar Buchholz übergeben. Die Spende ist anlässlich des diesjährigen 80. Geburtstages der Bäckerei für die Restaurierung des gusseisernen Aussichtsturmes – Friedrich-August – in Löbau gesammelt worden.

Löbau. Das Geld ist schon mal in weiser Voraussicht für einen geplanten neuen Anstrich des Wahrzeichens der Stadt von außen zur Verfügung gestellt worden. Denn der konkrete Zeitpunkt dafür steht noch gar nicht fest. Die Verjüngungskur erfolgt laut Stadtsprecherin Eva Mentele auf jeden Fall erst nach dem Tag der Sachsen vom 1. bis 3. September in Löbau: „Es kann sogar sein, dass die Maßnahme erst im neuen Jahr realisiert wird.“ Dabei muss der gusseiserne Aussichtsturm komplett eingerüstet werden. Die Roststellen werden laut Eva Mentele beseitigt und der gesamte Turm wird neu beschichtet.

Gerüstbauer und Malerfirma wirken daran in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und dem Restaurator. Erste Schätzungen zu den Kosten belaufen sich auf circa 20.000 Euro für das Gerüst und 30.000 Euro für die Malerarbeiten. Ob der Aussichtsturm während der Arbeiten geschlossen werden muss, muss dann laut der Stadtsprecherin vor Ort entschieden werden: „Es kommt darauf an ,ob die Sicht auf den Plattformen beeinträchtigt ist – eventuell kann die obere Plattform benutzt werden.“

Der gusseiserne Aussichtsturm auf dem Löbauer Berg Turm wird zweimal im Jahr auf Schäden kontrolliert. Kleine Reparaturen werden sofort ausgeführt. Größere Arbeiten müssen eingeplant werden. Ein Gesamtanstrich sollte laut Eva Mentele aller 20 bis 25 Jahre erfolgen. Eine Generalsanierung sei bei regelmäßigen Kontrollen und Reparaturen nicht erforderlich.

Monatlich besteigen zwischen 1.500 und 2.000 Besucher den gusseisernen Aussichtsturm. Die innenliegende Wendeltreppe führt 120 Stufen hinauf. Vom Turm schweift der Blick bei schöner Sicht bis zum Zittauer Gebirge und über weite Teile der Landschaft der Oberlausitz. Der nach dem sächsischen König Friedrich August II. benannte Turm steht mittlerweile unter Denkmalschutz und ist ein beliebtes, weithin bekanntes Ausflugsziel. Der Aufstieg kostet zwei Euro. Der Einlass erfolgt über Ticketautomaten (Münzen) und Drehkreuz.

„Der Turm wird natürlich zum ,Tag der Sachsen’ in Löbau immer mit beworben. Dafür sorgt vor allem auch unser Maskottchen ,Friedrich’“, sagt sie. Akteure und Gäste des größten Volksfestes im Freistaat würden an diesen Tagen auch in der Turmgaststätte übernachten. Der gusseiserne Aussichtsturm selbst gehört aber nicht mit zum Festgebiet. Die Öffnungszeiten – von Mai bis September wochentags von 9.00 bis 20.00 Uhr und am Wochenende von 9.00 bis 22.00 Uhr sowie von Oktober bis April wochentags von 10.00 bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 10.00 bis 20.00 Uhr.

Steffen Linke / 01.08.2017

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