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Der „Stern” krönt das Konzert von Nik P.

Der „Stern” krönt das Konzert von Nik P.

Nik P. tritt bereits zum vierten Mal in der der Messe- und Veranstaltungshalle Löbau auf. Karten für diese Veranstaltung gibt es im Vorverkauf im Ladenlokal und im Ticketshop unter www.ALLES-LAUSITZ.de | Foto: Archiv/Philipp Zirps

Alle Jahre wieder: Nik P. und Band gastieren am Samstag, 15. Oktober, um 21.00 Uhr, in der Messe- und Veranstaltungshalle Löbau. Unser Redakteur Steffen Linke befragte dazu den österreichischen Schlagersänger und Komponisten.

Sie treten bereits zum vierten Mal in der Eventhalle Löbau auf. Können Sie sich daran erinnern, mit  welchen Erwartungen Sie einst zum ersten Konzert nach Löbau gekommen sind?

Nik P.: Da ich vorher noch nie in Löbau war, war meine Erwartungshaltung nicht all zu groß. Die meisten unserer Fans in Deutschland kommen aus dem Osten und ich hoffte, einige dort anzutreffen. Als wir dann das erste Mal in der Messehalle auf die Bühne  gingen und uns das Publikum mit einem richtig großen Applaus empfing, wussten wir, dass es klappt .

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Haben Sie mit dem Veranstaltungsort Löbau gleich etwas anfangen können bzw. wussten Sie überhaupt, wo die Stadt Löbau liegt?

Nik P.: Ehrlich gesagt konnte ich mit Löbau vorher nichts anfangen. Ich musste auf der Landkarte nachsehen, wo diese Stadt liegt.
Vor meinem großen Erfolg mit „Ein  Stern…“  2008 war ich fast nur in Österreich unterwegs. Deutsche Veranstalter und Konzertagenturen wurden erst danach auf mich aufmerksam. Mittlerweile stehe ich im gesamten deutschsprachigen Raum auf den Bühnen.

Sie treten auf vielen Bühnen in Deutschland und darüber hinaus auf. Welche Bedeutung hat so ein Konzert in einer Kleinstadt wie Löbau für Sie?

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Nik P.: In Löbau hat sich in kurzer Zeit eine tolle Fanbase entwickelt. Wir spüren, dass den Leuten unsere Musik gefällt und dass sie sich auf uns freuen. Diese Sympathie ist für mich von großer Bedeutung.

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Nik P. freut sich auf sein Konzert in der Messe- und Veranstaltungshalle Löbau. Der Schlagersänger und Komponist präsentiert dem Publikum bekannte und neue Titel. | Foto: Tatiana Back

Gibt es denn noch viele Städte, wo Sie wirklich regelmäßig wie in der Messe- und Veranstaltungshalle Löbau jährlich mindestens ein Mal auftreten?

Nik P.: In Cottbus hat sich das auch so entwickelt. Wir spielten anfangs vor 500 Leuten in der Stadthalle. Jetzt ist sie ausverkauft, wenn wir kommen. Die Stimmung dort ist unvergleichlich toll. Vor allem in Österreich gibt es dieses vermehrt wie zum Beispiel in der Stadt Knittelfeld in der Steiermark. Dort spielen wir mittlerweile unser 17. Konzert in Folge. Oder in der Schweiz das Wildhaus Open Air – da wurden wir als einzige Band dreimal in Folge gebucht.  

Wie groß ist denn die jährliche Wiedersehensfreude in Löbau?

Nik P.: Riesengroß. Wir kennen  uns nun schon fast untereinander und es haben sich auch schon Freundschaften entwickelt.

Entdecken Sie in Löbau auch Besucher, die jedes Jahr wieder zu Ihrem Konzert kommen?

Nik P.: Davon gibt es mittlerweile viele,  die uns immer wieder in Löbau besuchen. Schön ist auch, dass wir Löbauer Fans inzwischen auch auf Konzerten anderswo in Deutschland oder in Österreich treffen.

Wie stellen Sie alljährlich Ihr Musikprogramm für die Messe- und Veranstaltungshalle Löbau zusammen: Geschieht das nach einer groben Richtlinie jedes Jahr etwas anders? Oder richten Sie sich voll und ganz nach den Wünschen des Publikums?

Nik P.: Wir haben das Glück, in einen Sack mit großen Hits greifen zu können,  die unsere Fans hören wollen. „Geboren um dich zu lieben“, „Da oben“, „Wo die Liebe deinen Namen ruft“ oder „Du musst ein Engel sein“ sind Pflichtsongs geworden. Und nachdem wir soeben ein neues Album veröffentlicht haben, wollen wir daraus natürlich auch einige Songs präsentieren. Es wird ein Mix zwischen Altbekanntem und Neuem.

Wann ordnen Sie Ihren großen Hit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ ins Programm ein. Geschieht das dann meist gegen Ende zu?

Nik P.: Den Text zu diesem Lied habe ich vor 28 Jahren geschrieben. Ich wollte damals die Unsterblichkeit einer Liebe in Form eines Liedes zum Ausdruck bringen. Es ist für mich unglaublich, welche Kraft dieser Song immer noch hat. Dieses Highlight meines musikalischen Schaffens platziere ich zum Schluss des Programms.

Wie ist das mit der Anzugsordnung, wenn Sie jedes Jahr nach Löbau wiederkommen? Müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht dasselbe wie im Vorjahr anziehen bzw. aus was für einer Auswahl können Sie da zugreifen?

Nik P.: Die Kleiderordnung für die Bühne ist schwarz/weiß/grau,  um optisch einheitlich aufzutreten. Dabei kann sich jeder Musiker seinem persönlichen Stil anpassen. Es gibt da ein paar Jacken, die ich immer wieder gern trage. Ich muss auf Fotos vom vorigen Jahr nachsehen,  ob ich die nicht schon in Löbau getragen habe.

Nach den Konzerten hat der Veranstaltungsmanager der Löbauer Eventhalle Joachim Birnbaum mit Ihnen gleich immer wieder Ihren Auftritt für das nächste Jahr perfekt gemacht. Ist das reine Formsache?

Nik P.: Ich freue mich natürlich darüber, wenn wir vor Ort sofort wieder gebucht werden, weil es auch zeigt, dass alle rundum zufrieden sind. Dies geschieht spontan und wirklich immer erst kurz vor dem letzten Lied.

Sie singen ein Lied über Berlin. Könnten Sie sich  denn auch mal eine musikalische Hommage in Form eines Titels für Löbau vorstellen?

Nik P.: Alles ist möglich. Ich bin nicht nur Sänger und Interpret, sondern auch Schreiber und Produzent. Sollte es zu einem Jubiläumskonzert in Löbau  kommen, kann es schon sein, dass ich mir dafür etwas Besonderes einfallen lasse.

Welche Wünsche begleiten Sie zum Konzert in der Messe- und Veranstaltungshalle Löbau?

Nik P.:  Dass all unsere Fans gesund anreisen, mit uns zusammen eine unglaublich tolle Nacht erleben und dass alle wieder gesund nach Hause kommen. Meine Band und ich freuen uns riesig auf das Konzert.

Karten für diese Veranstaltung gibt es im Vorverkauf im Ladenlokal der Geschäftsstelle des „Oberlausitzer Kurier“, in  02625 Bautzen, Karl-Marx-Straße 4, und im Ticketshop unter www.ALLES-LAUSITZ.de

Steffen Linke / 11.10.2016

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