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Die Badesaison 2016 ist gesichert

Die Badesaison 2016 ist gesichert

Erfrischung im Sommer bieten auch die Freibäder zwischen Bischofswerda und Königsbrück. | Foto: Archiv

Im Mai öffnen die Freibäder in der Oberlausitz ihre Tore. Und auch in diesem Jahr gibt es genügend Rettungsschwimmer, die für die Sicherheit der Badenden sorgen.

Landkreis Bautzen. Ein Besuch im Freibad gehört im Sommer für die meisten einfach dazu. Bei sonniger Hitze kann man hier entspannen und sich immer wieder etwas abkühlen. Rettungsschwimmer sorgen dann für die Sicherheit der Badegäste. Ob es in der Oberlausitz genügend gibt, wollte der Oberlausitzer Kurier wissen, nachdem in anderen Regionen Deutschlands Bäder nicht öffnen können, weil keine Rettungsschwimmer da sind.

Freibad Burkau

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Das Freibad Burkau ist mit einer Wasserfläche von 3.500 Quadratmetern eines der großen Bäder. Hier führt Schwimmmeister Bernd Noack gemeinsam mit einem zweiten fest angestellten Mitarbeiter, der auch Rettungsschwimmer ist, die Aufsicht. Hinzu kommt im Normalfall ein Rettungsschwimmer der Wasserwacht Elstra, bei der auch Bernd Noack und sein Mitarbeiter im Winter trainieren. Bei Hochbetrieb, wenn an sonnigen Tagen fast 2.000 Leute das Freibad Burkau besuchen, kommt noch ein zweiter Rettungsschwimmer dazu.

Saisonstart im Freibad Burkau wird voraussichtlich am letzten Maiwochenende sein. In den vergangenen Wochen wurde eine neue Beschichtung ins Becken eingebracht, die noch trocknen musste. Anschließend dauert es zehn Tage, um das Becken mit Wasser aus Quellen unterhalb des Butterberges zu füllen. Entsprechenden Sonnenschein vorausgesetzt, wird es sich dank der großen Wasserfläche schnell erwärmen.

Walkmühlenbad Pulsnitz

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Pfingsten eröffnet das Walkmühlenbad in Pulsnitz. Schon Mitte April hat Schwimmmeister Steffen Wolf begonnen das Naturbecken zu füllen. Mit einer Wasserfläche von über einem Hektar ist es das größte Freibad in der Region. In der Badesaison wachen hier der Schwimmmeister, sein Gehilfe und ein Rettungsschwimmer über die Badenden. Bisher sei es der Stadt Pulsnitz immer gelungen einen zusätzlichen Rettungsschwimmer zu finden, so Steffen Wolf. Damit steht der Saisoneröffnung am Samstag, 14. Mai, 9.00 Uhr nichts im Wege. Bei freiem Eintritt sind zu diesem Tag der offenen Tür alle Pulsnitzer und Gäste ins Bad eingeladen.

Stadtbad Königsbrück

Im Stadtbad Königsbrück hat die Badesaison 2016 schon begonnen. Die Schwimmmeister Andreas Kaiser und Rochus Mahler beaufsichtigen das Becken mit einem kleineren Bereich für die Schwimmer und dem größeren Erlebnisbereich. Hier gibt es für die Freibadbesucher eine Riesenrutsche, einen Wasserpilz und Massagedüsen. In einem separaten Becken können die Jüngsten ungestört planschen. Klar sind auch die Regeln für die Besucher. „Die Haus- und Badordnung ist für jeden am Eingang ersichtlich“, sagt Andreas Kaiser. Wer Eintritt bezahlt, erkennt die Regeln an. Bisher sei es nicht nötig gewesen, mit zusätzlichen Piktogrammen auf das richtige Verhalten im Stadtbad hinzuweisen. „Letztlich setzen wir uns durch“, so der Schwimmmeister.

Stadtbad Bischofswerda

Die Vorbereitungen für den Saisonstart haben auch im Freibad Bischofswerda begonnen. Hier beginnt die Saison am Mittwoch, 1. Juni. Chef im Freibad ist Schwimmmeister Ullrich Kunath. Ihm zur Seite stehen wie ein zweiter Schwimmmeister und ein fest angestellter Rettungsschwimmer. „Zusätzlich kann noch ein weiterer Rettungsschwimmer angerufen werden“, sagt Ullrich Kunath.
Wie Alexandra Lange von der Stadtverwaltung berichtet, habe man auch schon darüber gesprochen, die Badordnung auch in Form von Piktogrammen auszuhängen. „Die guten Erfahrungen der letzten Jahre haben aber gezeigt, dass es hierfür keinen Anlass gibt“, erklärt sie. Man wolle die Situation jedoch weiter beobachtet und bei Bedarf nachjustieren.

Masseneibad Großröhrsdorf

Am Samstag, 14. Mai, ab 9.00 Uhr sind die Badelustigen im Masseneibad willkommen. Hier gibt es drei fest angestellte Schwimmmeister, die das große Erlebnisbecken mit den beiden großen Wasserrutschen, dem Sprungturm und den vier 50-Meter-Wettkampfbahnen im Auge behalten. Zusätzlich gibt es einen Wachvertrag mit der Wasserwacht Elstra. Je nach Wetterlage stehen den Schwimmmeistern zur Unterstützung bis zu drei zusätzliche Rettungsschwimmer zur Verfügung. Gemeinsam gewährleisten sie so die Sicherheit der Menschen im Wasser und achten auf die Einhaltung der Badordnung. „Ruhig soll es im Bad zugehen“, sagt Stadtsprecherin Anja Kurze, „damit sich jeder Besucher erholen kann.“   

Wasserwelt Steinigtwolmsdorf

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In den Oberlausitzer Freibädern wird es auch in der Saison 2016 genügend Rettungsschwimmer geben, die den Badbetrieb in den Becken und auf den Wiesen überwachen. | Foto: Stadtverwaltung

Schwimmmeister Dieter Mehnert lässt am Samstag, 28. Mai, zum ersten Mal die Badegäste in die Wasserwelt Steinigtwolmsdorf ein. Er selbst, ein Rettungsschwimmer der Körse-Therme und bei Hochbetrieb ein Rettungsschwimmer aus dem Ort beaufsichtigen das Erlebnisfreibad. Die Badordnung hängt nahe am Eingang aus. Wenn sich jemand nicht an die Vorgaben hält, reiche die persönliche Ansprache oft aus, erklärt der Dieter Mehnert. Die meisten Besucher in Steinigtwolmsdorf sind deutsche oder tschechische Stammgäste. Auch mit den Tschechen klappt die Verständigung gut, weil meist einer aus der Gruppe oder der Familie Deutsch versteht.

Freibad Wiesengrund

Im idyllisch gelegenen Freibad in Bischheim kann man ab Samstag, 14. Mai, baden und schwimmen. Zusätzlich zum Schwimmmeister sind hier je nach Betrieb und Wetterlage bis zu zwei Rettungsschwimmer der Wasserwacht (WW) Kamenz im Einsatz. Die Gemeinde Haselbachtal hat mit der WW einen Wachvertrag geschlossen. Badchef Silvio Berger gibt an, wie viele Rettungsschwimmer, an welchen Tagen theoretisch nötig sind, und kann dann kurzfristig – je nach Wetter – entscheiden, wie viele er im Freibad braucht. Außerdem hat die Gemeinde Bischheim einen Bauhofmitarbeiter, der auch Rettungsschwimmer ist. „Ihn kann ich anrufen, wenn sich beispielsweise kurzfristig eine Schulklasse anmeldet“, sagt Silvio Berger. Bei der Durchsetzung der Badregeln habe er keine Probleme. „Bisher haben alle auf meine Zeichen reagiert“, sagt der Schwimmmeister und verweist auf seine eindrucksvolle Statur.  

Freibad Schmölln

Theoretisch öffnet das Freibad Schmölln am Sonntag, 15. Mai, zum ersten Mal seine Tore. Sollte jedoch das Wetter mit Temperaturen von weniger als 18 Grad Celsius überhaupt nicht zum Baden einladen, verschiebt sich dieser Termin, bis es warm genug ist, erklärt Ute Stiller, Amtsleiterin der Bauverwaltung der Gemeinde. Der Schwimmmeister und die Schwimmmeistergehilfin – beide sind auch Rettungsschwimmer – haben ein Auge auf die Badenden. Damit jeder über das richtige Verhalten im Bad Bescheid weiß, gibt es auch in Schmölln eine Badordnung. Bewährt hat es sich seit vielen Jahren, dass diese in Form von Piktogrammen an der großen Infotafel aushängt.

Naturbad Buschmühle

Im Naturbad Buschmühle beginnt die Saison am Mittwoch, 1. Juni. Zusätzlich zum Schwimmmeister beaufsichtigt immer ein zusätzlicher Rettungsschwimmer der Wasserwacht Elstra die Badenden. Im Moment komplettiert die Wasserwacht die Terminliste, sodass für jeden Öffnungstag ein Rettungsschwimmer im Einsatz sein kann. Vormerken können sich die Freunde des Naturbades den 3., 4. und 5. Juni. Dann nämlich wird das Badfest gefeiert. Am Freitagabend gibt es eine 90er-Jahre-Video-Party. Für Samstagabend konnte Michael Kliemann „Stereoact“ gewinnen, die mit dem Song „Die immer lacht“ gerade viel Erfolg haben und am Sonntag steigt das Badfest mit Badewannenrennen und Kinderprogramm. 

 

Katrin Kunipatz / 13.05.2016

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