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Inselkönig erholt sich im fernen Vietnam

Inselkönig erholt sich im fernen Vietnam

Das Glücksrad zu drehen braucht „König Bergamo“ von der Kulturinsel Einsiedel in Zentendorf nicht. Im Weihnachtsurlaub sucht er im fernen Asien ein paar Tage Ruhe. Foto: Archiv/fum

Jeder verbringt die Advents- und Weihnachtszeit ganz individuell nach seinen Vorstellungen. Für viele Menschen ist dies sogar die schönste Zeit des Jahres. Wie allerdings ist das bei Jürgen Bergmann, dem „König Bergamo“ der Kulturinsel Einsiedel? Redakteur Frank-Uwe Michel sprach mit ihm.

Zentendorf. Wenn in Deutschland Weihnachten gefeiert wird, dann sind Doreen Stopporka und Jürgen Bergmann „über alle Berge“ – bildlich gesprochen. In Wirklichkeit genießen die Geschäftsführerin der Kulturinsel Einsiedel und deren Ideengeber erholsame Tage im fernen Vietnam. „Wir brauchen diese Pause vom Alltag. Würden wir zu Hause bleiben, gäbe es immer was zu tun. Wir machen das schon seit einigen Jahren und fahren als Unternehmerfamilie weg.“

Allerdings nicht ganz ohne an den grüngeringelten Freizeitpark zwischen Görlitz und Rothenburg zu denken. „Viermal im Jahr gönnen wir uns eine schöpferische Pause, die Zeit um Weihnachten gehört dazu. Dann ist Gelegenheit, den Gedanken freien Lauf zu lassen, über Vergangenes nachzudenken und über Neues zu sinnieren“, freut sich der Inselkönig auf die Zeit im fernen Asien.

Natürlich auch auf die Wärme, die tolle Landschaft und die netten Menschen.
Wenn das Paar dann zur Ruhe kommt, gehen die Gedanken in drei Richtungen: „Natürlich reden wir über die nächsten Projekte im Park. Aber wir haben auch Entwicklungen für andere Auftraggeber im Kopf. Und schließlich kümmern wir uns um uns selbst, um unsere Mitarbeiter, wie wir alle gemeinsam voran kommen können“, erzählt Bergmann über die Aufgaben, die er mit seiner Partnerin in den – an sich – freien Tagen angehen will. Zu guter Letzt geht es aber auch um ganz praktische Dinge: „Auf der Rückreise werden wir zwei Stopps in China einlegen. Dort hoffen wir, zwei neue Aufträge klar zu machen.“

Die Familie kommt bei den weihnachtlichen Ausflügen des Paares nicht zu kurz. „Zum Einen machen wir an diesen Tagen alles gemeinsam, zum Anderen freuen wir uns schon wieder auf zu Hause. Denn wenn wir wieder in Zentendorf sind, gibt’s immer eine kleine Nach-Weihnachtsfeier“, erzählt Jürgen Bergmann. 2017 wollen er und seine Partnerin mit der dann vierjährigen Tochter und dem zwölfjährigen Sohn im Dezember in richtige Weihnachtsländer fahren – bedeutet: in den hohen Norden.

Über die Rituale der Turiseder, dem ursprünglich auf der Kulturinsel beheimateten Volk, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel hält sich der Inselkönig indes bedeckt: „Soweit ist unsere Forschung noch nicht gediehen“, lacht er. „Aber wir werden uns irgendwann zusammensetzen und den Faden der Geschichtsschreibung neu aufnehmen.“ Entstehen soll ein Freiluftmuseum für das turisedische Volk, in dem man auch der Legende nachgehen will, warum es überhaupt ausgestorben ist. Wer weiß, vielleicht finden sich ja sogar verwandtschaftliche Verhältnisse bis in die Neuzeit hinein?!

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Frank-Uwe Michel / 28.12.2016

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