05.04.2012
BISCHOFSWERDA
Herrenmode macht Ende 2012 dicht
KATRIN KUNIPATZ

Die Dresdner Herrenmode soll zum Jahresende schließen. | Katrin Kunipatz

Ende dieses Jahres soll die Dresdner Herrenmode in Bischofswerda geschlossen werden. Teilt die in Hof ansässige Geschäftsführung des Unternehmens mit.Die rund 100 Mitarbeiter der Zweigniederlassung in Bischofswerda – hauptsächlich Frauen – verlieren dann ihren Arbeitsplatz.

Als Grund für die Schließung werden Umsatzeinbußen genannt, die sich aus der Konkurrenz in Fernost und rückläufiges Konsumentenverhalten ergeben. Die Gewerkschaft IG Metall kritisiert die angekündigte Schließung. So sei in den vergangenen Jahren wohl in die falsche Richtung umstrukturiert worden.

Kommentare zu

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

Der Bürgermeister wird wohl jetzt seinen Generalstab aus Finanzexperten zusammentrommeln um hier eine Schließung zu verhindern oder ? Seine Chefin in Berlin sammelt gerade in Vermeidung von Zusammenbrüchen Erfahrung und läßt die Welt daran teilhaben.Wenn die Griechenland retten kann,dann wird wohl der Bürgermeister ein eher kleine Modefirma erst recht retten können.Der muß nur nach Berlin fahren und sich dieses Instrument zur Rettung ausleihen.Die Kanzlerin nennt das Ding"Finanzbazouka" oder so ähnlich.Man pumpt damit Steuergelder,die man vorher vom Volk eingenommen hat an selbiges wieder zurück.Nur gezielter.Der Sinn solcher Maßnahme soll sich aber nur wenigen eröffnen.Man braucht um die Ergebnisse sehen zu können eine spezielle Brille.Die wiederum können sich aber nur die Wenigsten leisten.Die Kanzlerin aber wird schon dafür sorgen,das der Bürgermeister eine kriegt.Denn die muß ihre Truppe bei der Stange halten.Sonst kommt aus der Bazouka nichts mehr raus.Vor allem das Ding immer vom Gesicht weghalten.Sonst erstrahlt man im Gelde und der Nutzen ist futsch.

Eigentlich wollte ich damit nur sagen,das vielleicht die "Herrenmode" zuwenig junge Mode herstellt für die ältere Generation von Damen und Herren.Besser wäre vielleicht mehr schicke Kleidung(Klamotten) die man für die ältere Generation gedacht hatte,zuzuschneidern für die junge Generation,denn dann trägt die auch die ältere Generation.Sozusagen eine generationenübergreifende Harmonisierung der Produktpalette auf den neusten Stand und Trend.Denn was war,kommt immer wieder und was wieder Mode ist,war schon mal da.Ist bei den Frisuren dasselbe.Warum sollen ältere Damen und Herren keine Cargohosen tragen und jüngere Leute keine Anzüge oder lange Kleidung ? Was wichtig ist,ist Qualität im Material und Herstellung,Trends,die richtigen Farben und die richtige Form für jede Jahreszeit.Unabhängig vom Alter.Wenn die Omas und Opas in den Klamotten von den jungen Leuten genauso schick aussehen wie die jungen Leute in den Klamotten der älteren Kleidungsträger,dann ist der generationenübergreifende Spagat hinsichtlich Mode voll gelungen und letztendlich auch marktfähig zeigend in den Absatzzahlen.Wenn man aber Textilien auf Halde produziert,weil sie gar niemand mehr trägt und kauft,stimmt was nicht und führt letztlich wohl zu dem Ergebnis wie hier im Artikel berichtet wurde.Wenn eine Kundin oder ein Kund aus dem Geschäft geht ohne was gekauft zu haben,ist das der Anlass zum Nachdenken.Aber auch möglich ist hier,das dieser Betrieb wirtschaftlich überdehnt war und die Fertigungslinien nicht mehr auf dem neuseten Stand waren.

Ich war vor sehr geraumer Zeit auch schon mal
in BIW in der Herrenmode. Damals habe ich
mir einen sehr preiswerten und schönen
Anzug gekauft.

Naja, ich bin ja auch mehr in der
Altersgruppe von 50 bis 90.

Allerdings kann ich mir aber auch nicht jeden
furtzlang einen neuen Anzug kaufen.

So ist das nun mal
im Kapitalismus:

*Angebot und Nachfrage regelt
den Preis (bzw. das Problem)
von ganz allein.*

Man kann natürlich auch sagen:
*Der Große frißt den Kleinen.*

Ich war da mal im Geschäft der Herrenmode aber fand nichts richtiges für meine Altersgruppe.Und das wird auch das Problem bei der Herrenmode sein.Die produzieren da sehr gute Qualität aber leider irgendwie am Zeitgeschmack vorbei wohl.Modische Innovationen und Trendnahe Mode konnte ich da nicht finden.Eher so klassisch normale Mode für Damen und Herren für die Altersgruppe 50-90 Jahre.Dabei läuft die Masse der jüngeren Bevölkerung heute nicht mehr im Frack,Sacko oder langen Kleidern herum.Vielleicht auch leider.Aber auf jeden Fall habe ich bei der Herrenmode keine momentan aktuellen Cargohosen,bunte T-Shirts oder sonstigen modischen Schick gesehen.Dabei ist doch der Mode wie bei der Kunst auch überhaupt keine Grenze gesetzt.Da liegt wohl das Problem.Im Nichterkennen von modischen Trends und deren Umsetzung.Dies aber könnte man auch gleich auf den Altmarkt in Bischofswerda übertragen.Da hat man auch nicht erkannt,das da mal was anderes gestaltet werden muß,denn sonst bleiben die Läden leer da.Modeshops zudem am Altmarkt gibts auch Link unterdrückt einzige Modezunft am Altmarkt,die für Innovationen sorgen,sind die Friseurinnen und Friseure dort.Vielleicht sollte man die mal fragen,was die Leute heute so tragen sollten.Also was passt modisch zur Dame und dem Herren ausser dem frisierten Hund und dem neuen Auto oder Moped ?


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