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Doberschau-Gaußig: Kreuzung wird zum Kreisverkehr

Doberschau-Gaußig: Kreuzung wird zum Kreisverkehr

An der Kreuzung zwischen Drauschkowitz und Gnaschwitz kam es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen.

Doberschau-Gaußig. Der Umbau der oftmals so bezeichneten „gefährlichsten“ Kreuzung im Landkreis Bautzen zum Kreisverkehr bahnt sich an. Laut der vom Landesamt für Straßen und Verkehr (Lasuv) herausgegebenen entsprechenden Ausschreibung sollen die Bauarbeiten im März beginnen. Allerdings hängt dies auch immer vom Verlauf und Ergebnis der Ausschreibung ab.

In der ersten Bauphase soll demnach zunächst unter Sperrung der S 120 (in Richtung Gaußig) und halbseitiger Sperrung der S 119 (Stiebitz-Neukirch) unter anderem eine westlich der bisherigen Kreuzung gelegene temporäre Umfahrung errichtet werden, über die während der nachfolgenden Phasen der Nord-Süd-Verkehr geleitet wird. Die Anbindung in Richtung Gnaschwitz ist zu diesem Zeitpunkt noch über eine Ampelanlage halbseitig befahrbar. In der zweiten Bauphase wird dann die Kreisstraße 7253 in Richtung Gnaschwitz voll gesperrt, der Nord-Süd-Verkehr sowie der Verkehr in Richtung Gaußig läuft dann per Ampel über die temporäre Umfahrung. In dieser Phase werden die Kreisfahrbahn sowie die S 119 und die K 7253 im Kreuzungsbereich grundhaft ausgebaut. In der dritten Phase wird schließlich die S 120 gesperrt und mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Der Nord-Süd-Verkehr und der Verkehr in Richtung Gnaschwitz fließen dann mit Ampelregelung über den östlichen Teil des dann bereits vorhandenen Kreisverkehrs.

Für die jeweils gesperrten Abschnitte werden Umleitungen eingerichtet und ausgeschildert. Als Bauzeit gibt das Lasuv etwa siebeneinhalb Monate vor. Die Lage des künftigen Kreisverkehrs soll mit der bisherigen Kreuzung identisch sein. An der Kreuzung zwischen den Doberschau-Gaußiger Ortsteilen Drauschkowitz und Gnaschwitz kam es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen, zwei davon (beide 2017) mit Todesopfern. Zuletzt krachte es im Oktober 2025. Zumeist wurde das Nichtbeachten der Vorfahrt als Unfallursache ermittelt – obwohl die Kreuzung von allen Seiten gut und über weite Strecken einsehbar ist.

UM / 18.01.2026

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