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Ordnungstrip durch Stadtteil Oberland

Ordnungstrip durch Stadtteil Oberland

Die Stadtteilmanagerin Bärbel Moritz hofft auf viele Teilnehmer zum Stadtteilrundgang durch das Wohngebiet „Oberland“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „Ordnung und Sauberkeit.“ Foto: Steffen Linke

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Für den Stadtteilrundgang durch das Wohngebiet „Oberland“ sollten die Teilnehmer circa eine Stunde einplanen. Foto: privat

Das Stadtteilbüro, der Bürgerbeirat sowie die Wohnungsgesellschaften laden am Mittwoch, 26. April, zum Stadtteilrundgang durch den Stadtteil „Oberland“ in Ebersbach ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „Ordnung und Sauberkeit“. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Treff Nº 47, Hofeweg 47.

Ebersbach. Der Wunsch zu diesem gemeinsamen Spaziergang zu Fuß mit dem Bauamtsleiter Matthias Lachmann sowie Andreas Stein und Jürgen Weise von den Großvermietern sei ihr von den Bürgern herangetragen worden, sagt die Stadtteilmanagerin Bärbel Moritz. Sie selbst empfindet im Stadtteil „Oberland“ den Zustand als gar nicht so schlimm, zumal der städtische Bauhof an einigen Stellen schon Hinterlassenschaften entsorgt habe. Jeder Anwohner könne ja auch selbst zu Ordnung und Sauberkeit im Wohngebiet beitragen, indem er das Bonbonpapier oder anderen Unrat auf dem Fußweg oder der Straße aufhebt und im nächsten Papierkorb entsorgt. „Einen aktuellen Überblick über die Ordnung und Sauberkeit werden wir uns beim Stadtteilrundgang verschaffen. Unterwegs können wir ins Gespräch kommen und mögliche Veränderungen anregen“, sagt sie. Alle auffälligen Ärger- und Stolperstellen am Wegesrand sollen fotografiert und dokumentiert werden. Bärbel Moritz freut sich jedenfalls auf eine rege Teilnahme. Denn: „Uns geht es auch um das Interesse der Einwohner für ihr Wohngebiet.“ Vielleicht können bei diesem Stadtteilrundgang sogar Anregungen für künftige Subbotniks im Wohngebiet hervorgehen. Der Subbotnik ist ein in Sowjetrussland entstandener Begriff für einen unbezahlten Arbeitseinsatz am Samstag, der in den Sprachgebrauch in der DDR übernommen wurde. „Das hat doch früher Spaß gemacht“, erinnert sie sich. Die Initiative dafür müsste aber von den Bürgern selbst ausgehen. „Wir könnten dazu Unterstützung leisten, wenn zum Beispiel Häufchen entsorgt werden müssen oder Gerätschaften benötigt werden“, betont sie.

Im Stadtteil „Oberland“ leben heute noch circa 3.000 Einwohner. Das Neubaugebiet ist seit der politischen Wende drastisch geschrumpft. In den 90er Jahren zogen viele Menschen von hier weg, um woanders Arbeit zu finden. Heutzutage wirkt sich vor allem die demografische Entwicklung aus.

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Neubaugebiete dieser Größenordnung sind von außen schon oft als „soziale Brennpunkte“ abgestempelt worden. „Das Wohngebiet ist viel besser als sein Ruf. Wir haben hier eine gute Infrastruktur mit Bus, Bahn, Arzt, Apotheke, Bibliothek und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort bzw. in der Nähe“, sagt Bärbel Moritz. Die Stadtteilmanagerin mit Sitz im Stadteilbüro „Oberland“ ist Ansprechpartnerin für die Belange der Einwohner im Stadtteil „Oberland“     – zu den Öffnungszeiten jeweils am Mittwoch von 9.00 bis 12.00 und am Donnerstag von 13.00 bis 16.00 Uhr, nach Vereinbarung unter der Funknummer 0162 / 9803379 und immer wenn die Tür nachgibt.

Steffen Linke / 23.04.2017

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