19.02.2012
MARKERSDORF
Vertriebene und Spätaussiedler
REDAKTION

Der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund führt gemeinsam mit dem Verein "Erinnerung und Begegnung e.V." und der Stiftung "Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen" ein Ausstellungsprojekt mit dem Arbeitstitel "Vertriebene und Spätaussiedler als Unternehmer in Sachsen – Sächsische Unternehmenskultur auf dem Weg in die Zukunft" durch, das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern gefördert wird.

In dem Projekt sollen die Lebenswege von deutschen Vertriebenen und Spätaussiedlern untersucht werden, die Verantwortungsträger oder Unternehmer in der sächsischen Wirtschaft der DDR waren oder heute im Freistaat Sachsen sind. Hiermit soll herausgearbeitet werden, welchen Anteil diese Personengruppe am Wiederaufbau Sachsens nach dem Zweiten Weltkrieg hatte und welche Rolle sie heute in der sächsischen Wirtschaft spielt.

Der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund und der Verein "Erinnerung und Begegnung" rufen Angehörige des beschriebenen Personenkreises auf, an dem Projekt mitzuwirken.

Interessenten können sich wenden an Dr. Steffen Menzel, Geschäftsführer der Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH, Schloss Krobnitz, Am Friedenstal 5, 02894 Reichenbach, OT Krobnitz (Tel. 035828/8 87 00, e-Mail: info@museumsverbund-ol.de, www.oberlausitz-museum.de) oder an Prof. Dr. Winfried Schirotzek, Haus der Heimat, Görlitzer Straße 4, 02894 Reichenbach (e-Mail: Vertriebene.in.Sachsen@gmx.de, www.vertriebene-in-sachsen.de).


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