In der Nacht auf Samstag, 11. Februar, wurde in Reichenbach ein Schaf von einem Wolf gerissen. Dies bestätigten Experten des Wildbiologischen Büros LUPUS. Vier weitere Schafe seien verletzt worden, wovon drei notgeschlachtet werden mussten.
Die Koppel mit den Schafen war mit einem Elektrozaun eingezäunt, der durch die aktuellen Witterungsbedingungen jedoch nicht ausreichend unter Strom stand. Der Wolf war offenbar einfach über den Zaun gesprungen. Damit wurden Spuren eines Wolfes erstmals südlich der A 4 nachgewiesen.
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Ob sich der graue Jäger aber dauerhaft in dem Gebiet um Reichenbach eingerichtet hat oder lediglich zum Jagen hierher wechselte, vermögen auch die Fachleute bisher nicht zu sagen. Wohl aber steht fest, dass sich das Verbreitungsgebiet der Wölfe von der Lausitz aus allmählich in andere Regionen Deutschlands ausdehnt.








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