Die Wassersport- und Badesaison am Bärwalder ist trotz der teils widrigen Wetterumstände bisher recht gut verlaufen. In der 30. und 31. Kalenderwoche kamen die meisten Besucher in der Geschichte des Bärwalder Sees.
Besonders nehmen die Gästezahlen aus den Nachbarländern Polen und Tschechien zu. Die eingegangenen Anfragen deuten darauf hin, dass in der Region die Grenze des Machbaren bei Unterbringung und Gastronomie bald erreicht sein wird.
Unterdessen sind die Unterlagen zur ersten Änderung des Bebauungsplanes "Sondergebiet Freizeit und Erholung Boxberg/O.L. – Bärwalder See" am 6. August beim Landratsamt Görlitz eingereicht worden. Nun hofft man, dass das über das Operationelle Programm der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen – Polen 2007 – 2013 geförderte Projekt "Infrastrukturentwicklung für aktiven Tourismus in Jelenia Gora und Boxberg/O.L. – Phase I" mit dem Bau einer Skaterbahn schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Der Bauantrag dazu wurde bereits gestellt.
Auch an den Hundestrand zieht es Besucher mit vierbeiniger Begleitung. | Gemeinde Boxberg
Überdies wurde der Bauantrag für das über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) geförderte Projekt "Errichtung eines Tourismusinformationszentrum Bärwalder See" bei der Genehmigungsbehörde eingereicht. Derzeit wird durch das Planungsbüro auch Los 1 des kommunalen Teils vorbereitet.
Für das Bauvorhaben "Neubau einer Spielanlage Fischerdorf" am Klittener Ufer des Bärwalder Sees liegt die Baugenehmigung inzwischen vor. Aktuell werden durch den Bauhof der Gemeinde Boxberg/O.L. die Erdarbeiten ausgeführt. Die Spielgeräte sind eine Spende des Nautic Club Bärwalder See e.V. und der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien. Bis zum 24. August soll die Maßnahme in der Nähe des Campingplatzes und der neu entstehenden Rettungswache abgeschlossen sein.
Im Rahmen der Vorbereitungen zur transNATURALE hat unter Leitung des Kurators "Landschaftskunst" eine Jurysitzung zum Internationalen Workshop zur Gestaltung der Sichtachse zwischen dem Schloss Uhyst und dem Kraftwerk am 7. und 8. September stattgefunden. Für den Workshop hatten sich insgesamt 20 Künstler beworben. Auf Grundlage der vorliegenden Bewerbungen und Referenzen wurden sieben Künstler ausgewählt, die demnächst eingeladen werden. Ziel des Workshops ist es, an dem transNATURALE-Wochenende den Landschaftspark Bärwalder See zu besichtigen, konzeptionelle Aussagen zur Aufgabenstellung zu bekommen und im Sinne des Strukturkonzepts Ideen zu generieren. Die Gestaltung der Sichtachse ist neben dem von einem polnischen Künstler geschaffenen Landschaftsbauwerk OHR das nächste wichtige Projekt zum Thema "Landschaftskunst". Bis 10. Oktober sind die konkreten Ideen, Vorschläge und Entwürfe einzureichen. Den besten Projektvorschlägen winken Preise in Höhe von 2.000 Euro, 1.500 Euro und 1.000 Euro. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt durch die Jury nach Gesichtspunkten der künstlerischen Qualität und der Realisierbarkeit. Mit der Preisvergabe ist jedoch keine Realisierungsverpflichtung verbunden.
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