80 Jahre Kriegsende in der Oberlausitz

Auch die Militärgeschichte der Nachkriegszeit wird im Löbauer Militärmuseum beleuchtet. Foto: Danilo Baumgarten
Löbau/Zentendorf. Am 31. August, 11.00 bis 16.00 Uhr, ist das private „Militärhistorisches Museum“ in Löbau wieder einmal geöffnet. Parallel zur Dauerausstellung „Löbauer Militär 1821-1991“ kann die erweiterte Sonderausstellung „80 Jahre Kriegsende in der Oberlausitz“ besichtigt werden. Diese informiert unter anderem über den Weg der Roten Armee von Schlesien nach Löbau. Dazu wurde auch ein neues Diorama vom Modellbauer Udo Bauer angefertigt.
Die Großoffensive der Roten Armee am 16. April 1945 im Abschnitt Zentendorf und die letzten militärischen Handlungen um Weißenberg, Herrnhut, Löbau und Großhennersdorf wurden dafür aufgearbeitet. Neben Text- und Grafiktafeln gibt es zahlreiche Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Urkunden und Abzeichen in der früheren Jägerkaserne in der Jägerstraße 2 in Löbau bei einem Eintritt von 3 Euro zu sehen. Kinder bis zwölf Jahre zahlen keinen Eintritt. Danilo Baumgarten vom Garnison Löbau e.V. erklärt gegenüber der Redaktion: „Wir sind jederzeit an einzelnen Exponaten sowie Bild- und Schriftgut aus allen Epochen interessiert.“