Ein Tag für Zukunft von Deutsch Ossig

Wenig war von Deutsch Ossig durch Abbaggerung und den aufgestauten See übrig geblieben. Daraus ergeben sich aber touristische Perspektiven, denen Studenten nachspürten. Foto: M. Wehnert
Deutsch Ossig. Am Sonntag, dem 11. Mai, findet in Tauchritz im Rahmen des Oberlausitzer Orgelsommers ein Nachmittag rund um Musik, Geschichte und Zukunftsvisionen statt. Von 14.00 bis 17.00 Uhr laden die Veranstalter bei Kaffee und Kuchen ins Haus am See ein, wo zeitgleich die Museumssaison eröffnet wird. Höhepunkt ist die Präsentation der Sonderausstellung „Visionen für den Berzdorfer See“, die Ideen von Studenten für den durch den Tagebau devastierten Ort Deutsch Ossig bzw. dessen marginalen Rest vorstellt.
Den Auftakt bildet um 14.30 Uhr ein Orgelkonzert in der Dorfkirche auf der historischen Orgel von Schlag & Söhne von 1885, gespielt von Juliane Herrmann. Im Anschluss gibt Dr. Constanze Herrmann eine Führung durch die Kirche und eröffnet die Sonderausstellung. Um 15.30 Uhr folgt ein weiteres Orgelkonzert, dem sich Führungen durch das Heimatmuseum „Tauchritzer Stuben“ anschließen. Die Bewirtung übernehmen der Oberlausitzer Bergleute e.V., der Heimatverein Tauchritz und die Evangelische Versöhnungskirchgemeinde. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse eines Studentenworkshops, der sich mit dem Thema „Nach der Braunkohle. Rest-Ort Deutsch Ossig. Identität, Gedächtnis, Zukunft“ auseinandersetzte. Der Workshop wurde vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltet und vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen sowie der TU Dresden durchgeführt – unterstützt von der Stadt Görlitz und der Unteren Denkmalschutzbehörde Görlitz. âtsk