Heute hui, (über-) morgen aber pfui?

Bei der Übergabe des Fördermittelbescheides Foto: privat
Sproitz. Auch wenn sich das Wetter am 6. Juli gegen 16.00 Uhr nicht so richtig entscheiden wollte, sah man bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Sproitz nur strahlende Gesichter.
Endlich wurde die Fördermittelzusage von 300.000 Euro für den Anbau eines Feuerwehrgerätehauses übergeben. Zusammen mit weiteren zugesagten 212.000 Euro für das große Feuerwehrfahrzeug vom Typ HLF 10, sind das immerhin über eine halbe Million Euro an Fördermitteln.
Weniger ausgelassen war die Stimmung jedoch am Mittwoch zuvor, als einzelne Gemeinderäte dem mit deutlicher Mehrheit gefassten Beschluss, zu dieser Investition nicht zustimmten. Begründet wurde die verweigerte Zustimmung damit, dass die benötigten Eigenmittel von ca. 700.000 Euro (Gesamtinvestition ca. 1,2 Millionen Euro), die künftige finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde Quitzdorf am See erheblich übersteigen werden.
Günstigere Alternativen bei der technischen Umsetzung oder bei der Fördermittelbeantragung seien leider nicht ernsthaft geprüft worden, bemängelt etwa Gemeinderat Sylvio Arndt gegenüber der Redaktion. Und er merkt an: „Hoffentlich wurde Günter Holschke, einer der dienstältesten Bürgermeister unserer Region, nicht falsch verstanden, als er in seiner Rede zur Feier des Tages versprach, dass er in den nächsten zwei Jahren dafür sorgen wird, in Sproitz ein gutes Feuerwehrhaus zu errichten aber gleichzeitig anmerkte, dass sich um spätere Investitionen, andere kümmern müssen.“