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Bienenfresser im vollen Farbenrausch

Bienenfresser im vollen Farbenrausch

Bienenfresser zählen zu den wohl farbenprächtigsten einheimischen Brutvögeln. Foto: Rüdiger Schulz

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Rüdiger Schulz fotografierte die in unseren Gefilden seltenen Vögel bei der Paarung. Foto: Rüdiger Schulz

Was sind das für tolle Bilder: Der leidenschaftliche autodidaktische Amateurfotograf Rüdiger Schulz aus Zittau hat vor wenigen Tagen faszinierende Fotos vom Bienenfresser gemacht, der jetzt auch ganz in der Nähe von Zittau brütet. 

Zittau. Willkommen in der Oberlausitz! Bienenfresser zählen zu den wohl farbenprächtigsten einheimischen Brutvögeln. „Lange Zeit waren sie vor allem aus Osteuropa bekannt“, berichtet Rüdiger Schulz. Da sie stark von der Klimaerwärmung profitieren, haben sie sich in den letzten Jahren auch in Sachsen verbreitet, sind aber dennoch nur selten zu sehen. Nun sind die Bienenfresser auch in der unmittelbaren Umgebung von Zittau angekommen. Um ihren Bestand nicht durch zu starke Neugier zu gefährden, möchte Rüdiger Schulz den genauen Standort nicht preisgeben: „Ich selbst war bisher auch nur an einem einzigen Nachmittag bei ihnen, um sie aus einem Versteck heraus in großer Entfernung zu den Bruthöhlen zu beobachten.“ Rüdiger Schulz belohnte sich dabei quasi selbst mit zahlreichen schönen Fotos – bis hin zu einer Paarung, als im wahrsten Sinne des Wortes, Höhepunkt. „Gute Bilder sind für mich ein Bonus, das Erlebnis entschädigt mich für alle Mühen“, sagt er. 

Seit letztem Jahr besitzt der 57-Jährige eine spiegellose Canon R5 Mk II, die im Gegensatz zu seiner vorherigen Spiegelreflexkamera lautlos arbeitet – ein sehr großer Vorteil in der Naturfotografie, wie er betont. Dazu kommen noch Stativ sowie verschiedene Tarnumhänge. „Insgesamt habe ich meist sieben bis zehn Kilogramm an Ausrüstung dabei“, sagt er. 

Rüdiger Schulz selbst hat schon mehrere preisgekrönte Natur- und Tierfotos gemacht („Oberlausitzer Kurier“ berichtete). „Ich möchte versuchen, Ihnen meine Liebe zur Natur näherzubringen, um Ihnen zu zeigen, wie schützenswert jegliches Leben ist“, heißt es auf seiner Homepage. 

Steffen Linke / 12.07.2026

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