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Lausitz kommt mit blauem Auge davon

Lausitz kommt mit blauem Auge davon

Region. Die Polizei in der Oberlausitz hat eine erste Sturmbilanz gezogen. Demnach mussten die Beamten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz von Sonntag zu Montag insgesamt 17 Einsätze im Zusammenhang mit dem Orkantief „Sabine“ bewältigen. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Insgesamt belaufe sich der bis Montagmittag registrierte Sachschaden auf knapp 20.000 Euro, hieß es in einer von der Polizeidirektion Görlitz veröffentlichten Medieninformation.

So war unter anderem an der B 96 bei Zescha ein Dacia mit einem umgefallenen Baum kollidiert. Kameraden der Feuerwehr beräumten die Fahrbahn. An der Oberlausitzer Straße in Großpostwitz fuhren gleich zwei Pkw gegen einen umgestürzten Baum. Insgesamt betrug der Schaden dort etwa 9.000 Euro. An der B 156 in Burk fuhr ein Auto über einen größeren herabgefallenen Ast. An der S 110 in Rodewitz bei Hochkirch versperrte ein umgefallener Baum die Fahrbahn. Auch in dem Fall sorgten Kameraden der Feuerwehr dafür, dass der Verkehr kurze Zeit später wieder rollen konnte. An der S 111 in Kynitzsch bei Bischofswerda regelten Polizisten den Verkehr. Ein umgestürzter Baum versperrte dort die Straße. An der Juri-Gagarin-Straße in Bautzen fielen Teile eines Astes auf ein Fahrzeug. In Kamenz am Markt blies der kräftige Wind indes die Schutzplatte eines Stromverteilerkastens davon. Die Ordnungshüter verständigten das Versorgungsunternehmen. An der Pfortenstraße riss „Sabine“ ein Fenster aus einem Wohnhaus. In Radeberg wiederum beschädigte an der Dresdener Straße eine herumfliegende Mülltonne den Außenspiegel eines Funkstreifenwagens. An der S 177 lenkte ein Pkw-Fahrer sein Auto über einen auf der Straße liegenden Ast. Er verlor dabei sein Kennzeichen und zog sich einen Sachschaden von circa 1.000 Euro zu.

Im Landkreis Görlitz waren die Helfer ebenfalls gefordert. Am Auenweg in Rothenburg fiel ein Baum auf einen Strommast. Die Feuerwehr beseitigte ihn und verständigte den Stromanbieter. An der Goethestraße in Görlitz versperrte ein umgekippter Baum die Straße. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Beseitigung. An der B 99 bei Hagenwerder lagen mehrere Teile eines Baumes im Gleisabschnitt. Die Bundespolizei übernahm die Beräumung in eigener Zuständigkeit. An der S 139 bei Hainewalde fuhr ein Transporter gegen einen umgekippten Baum. Polizisten sperrten die Straße und nahmen den Unfall auf. Der Sachschaden belief sich auf circa 5.000 Euro. An der Schrammstraße in Zittau kippte ebenfalls ein Baum auf die Straße. Die Ordnungshüter beräumten die Fahrbahn aus eigenen Kräften. An der Zittauer Straße in Herrnhut kippte eine Tanne auf die Fahrbahn. In dem Fall kam die Feuerwehr mit ihrer Technik zum Einsatz. An der S 131 in Kringelsdorf bei Boxberg benötigten die Floriansjünger Unterstützung bei einer Straßensperrung durch einen umgestürzten Baum.

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Auch für den Montagnachmittag und -abend warnte der Wetterdienst vor vereinzelten, zum Teil recht kräftigen Sturmböen von bis zu 100 Kilometer je Stunde. Die Polizei bat in dem Zusammenhang die Bevölkerung, im Freien weiterhin Acht zu geben - insbesondere im Straßenverkehr.

Redaktion / 10.02.2020

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Kommentare zum Artikel "Lausitz kommt mit blauem Auge davon"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Hubert schrieb am

    Hier im Kraichtal, Eppingen Heilbronn, auch keine Schäden. Heute die Mitarbeiter befragt, sie bestätigten, was ich gesehen hatte. Überall war es glimpflich abgegangen.

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