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Auswertung & Info

Was halten Sie vom Böllerverbot?

Umfrage der Woche

Region. Für reinere Luft setzt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nun zum Rundumschlag an. Nach dem Dieselfahrverbot in immer mehr deutschen Städten soll nun auch das Böllern möglichst teilweise unter Strafe gestellt werden.

Dazu erwägt der Verein, der sich 1975 mit dem Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, gegründet hatte, ein entsprechendes Böllerverbot. Dieses soll vor allem in solchen Kommunen greifen, in denen bereits eine hohe Feinstaubbelastung existiert.

„Wir werden den politischen Druck erhöhen“, sagte dazu DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch der Berliner Zeitung. Man werde alle Möglichkeiten einer Klage prüfen. „Das wäre jedoch das letzte Mittel der Auseinandersetzung“, führte Resch weiter aus.

„Am liebsten wäre uns, wir könnten uns möglichst schnell außergerichtlich mit den Kommunen einigen.“ Umweltschützer warnen schon lange vor der hohen Feinstaubbelastung durch die Silvesterböllerei. Mehrere Städte und Gemeinden haben vor diesem Hintergrund ein privates Böllern in ihren Ortskernen bereits untersagt. Die DUH wiederum forderte Kommunen mit hoher Luftbelastung auf, zentrale und professionell gestaltete Feuerwerke außerhalb der mit Feinstaub belasteten Zonen zu veranstalten, am besten am Stadtrand. Wir möchten in diesem Zusammenhang von Ihnen in Erfahrung bringen, was Sie von einem politisch durchgesetzten Böllerverbot halten.

Die Abstimmung ist beendet, Sie können nicht mehr abstimmen.

Ergebnisse der Umfrage

  • Was halten Sie vom Böllerverbot?

    1. Ja, das finde ich richtig so. 69,5% (155 Stimmen)
    2. Nein, davon halte ich nichts. 28,7% (64 Stimmen)
    3. Dieses Thema interessiert mich nicht. 1,8% (4 Stimmen)

Insgesamt wurden 223 Stimmen abgegeben.

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Kommentare zum Artikel "Was halten Sie vom Böllerverbot?"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. andi 57 schrieb am

    HOFFENTLICH hat die DUH bald Erfolg! Was hier in Görlitz an der Biesnitzer Str. abging grenzt an kriegsähnliche Zustände! Bis geg. 3.30 Uhr terrorisierten langbärtige Glatzköpfe das ganze Stadtviertel! An Schlafen nicht zu denken und die Rauchschwaden brechreizerzeugend! Reaktion der Polizei nach 2x Notruf: "Wir haben keinen Wagen frei!"

    Am nächsten Tag Aussage der Umwelt-Dezernentin: "Da kann ich nichts machen!" Auch am nächsten Tag der amtierende Ordnungsamtleiter: "Was wollen Sie denn; Böllern ist in der Silvesternacht erlaubt! Und gegen den Rauch können Sie ja das Fenster schließen!"

    Ich habe verzweifelt aufgegeben und einsehen müssen, dass von diesen "Ordnungsbehörden" absolut keine Hilfe in der Sache zu erwarten ist! Zur Erinnerung: In der Nacht wird ein "Dreckäquivalent" von 2 Monaten des gesamten Verkehrs in Deutschland rausgeböllert! Das ist einfach nur noch unerträglich! Ich hoffe inständig, dass die DUH hier Grenzen aufzeigen kann und wird - wie schon bei dem gigantischen Dieselbetrug von VW und Co.!

  2. mo schrieb am

    In Maßen statt in Massen - zB mit professioneller Licht-Musik-Choreografie, so, wie beim Abschluss des ViaThea, finde ich es schön. Ohne Limit drauf los knallen, seinen Müll liegen lassen und teilweise andere Menschen und Tiere verschrecken ist weniger geil.

  3. Flynn schrieb am

    Raketen zum Jahreswechel, willkommen. Alles was Ohrenbetäubenden Lärm erzeugt und gefählichen Sprengstoff nahe kommt, gehört nicht auf die öffentliche Straße.Die vorgeschriebene Anwendung nur zu "Silvester" wirde nicht eingehalten, ist auch nicht kontrollierbar. Überall streitet man über Feinstaubbelastung der Dieselfahrzeuge und deren Folgen.Die Regierung möge wieder die Eisenbahn für Transporte einsetzen, so das weniger Transporte per LKW erfolgen. Was verstreuen unsere Ferien-und Transportflieger und erst recht wenn im Ernstfall Treibstoff abgelassen wird? Wieviele Raucher erkranken und sterben am Zigaretten-und Drogenkonsum ?
    Die Böller-Batterien bringen ja jede Menge Steuergeld, so lange es noch viele Geistesschwache auf diesen Planeten gibt wird sich von alleine nichts ändern

  4. koehler8880 schrieb am

    Eine Begrenzung, regional, in der Menge und Art halte ich für sinnvoll. Ein Verbot ist nicht der richtige Ansatz. Wer will das auch wie durchsetzen! Andere Ansätze haben wir bereits, auch juristische!

  5. Dr. Bode, Willi schrieb am

    Ein Böller- und Raketenverbot finde ich gut. In Ungarn wird das bereits seit Jahren praktiziert. Zum Jahreswechsel läuten dort die Glocken. Die ungarische Bevölkerung findet das in Ordnung.

  6. Peter schrieb am

    Lärm und Angst für Mensch und Tiere, Tage vor und nahc Silvester wird geböllert, jedes Silvester unnötige Verletzte - auch Unbeteiligte, illegale ausländische Böller noch lauter und gefährlicher, Menschen trauen sich nicht mehr vor die Tür, tonnenweise Müll und die Kosten für die Reinigung, (noch mehr) schlechte Luft, Sachschäden wie Brände und gesprengte Briefkästen oder z.B. der abgebrannte Silberahorn im Görlitzer Stadtpark 2017/18, Das Zeug wird meist nicht in hier hergestellt und die Läden führen auch keine Steuern hier ab. Ich sehe nur Kosten und Nachteile! Wo ist da noch ein Nutzen???

  7. HUM3R schrieb am

    Die Böllerei hat unerträgliche Ausmaße angenommen und ist nicht mehr zeitgemäß. Es gibt zehnmal mehr Gründe gegen das kurzweilige anzünden chinesischer Pyroartikel als dafür. Dreck, Kosten, Krach, Sachbeschädigung, Verletzungen, Feinstaub, Tierquälerei und Randale.

  8. Zabba schrieb am

    Diese " Böllerei" hat schon lange nicht mehr mit einer Neujahrsbegrüßung zu tun. Man meint es werden Häuser gesprengt so stark diese " Detonationen". Je lauter, desto besser ohne Rücksicht auf Verluste. Der Gestank über Stunden der einem nicht erlaubt die Fenster zu öffnen , ein Alptraum für Asthmatiker, ganz zu schweigen das die Straßen im dicksten Nebel stehen.
    Tiere leiden extrem so das man schon zu Weihnachten mit grauen an dem " danach" denkt wenn es dann schon teilweise am 27. Dez los geht.
    Wildtiere werden aus dem Winterschlaf gerissen die anschließend zum Tode verurteil sind da diese nicht mehr in den Winterschlaf zurück finden und von den 4000 Tonnen Krebserregenden Feinstaub den die Deutschen somit verursachen, entspricht 15% der Jahresmenge den der gesamte Verkehr verursacht. Somit klingt das Diesel Fahrverbot lächerlich!

  9. onlinemaus schrieb am

    Es ist dringend notwendig, etwas gegen diese Art der Umweltverschmutzung zu unternehmen!

    Die vergangenen Jahre wurden die privaten Feuerwerke zum Jahreswechsel so gegen 0.15 Uhr schon immer etwas weniger. Dieses Jahr waren sie gegen 0.30 Uhr noch im vollen Gange.

    In Görlitz -Rauschwalde sah man vom obersten Stockwerk unseres Hauses die Stadt nicht mehr vor lauter Dunst. Das Atmen fiel schwer in diesem Smog und die Fenster mussten geschlossen bleiben.

    Fazit: dringend Einhalt gebieten, wenn nicht über den Preis möglich, dann per Gesetz!
    Auch unsere Kinder sind dafür und selbst die Enkel sahen es ein.

  10. Lothar schrieb am

    Böller innerhalb des gesetzlichen Zeitrahmens ist vertretbar. Aber tagelang vor und nach Sivester zu jeder Zeit ist nicht nur für die Menschen sondern vor allem für die Tierwelt unerträglich. Leider läßt sich ein Gesetz schwer durchsetzen - der Staat besitzt leider keine Macht mehr (sprich Polizei) für die Durchsetzung.

  11. Daniela schrieb am

    Raketen ja, aber keine Böller mehr.

    Man getraut sich zum Silvester nicht raus zu gehen, weil die Leute einfach nicht wissen, wo sie die Böller hinschmeißen sollen, da werden sie vor die Beine geschmissen.

    Ich habe auch nichts gegen die Batterien einzuwenden, denn sie haben ja ihren Effekt.
    Aber bitte keine Böller mehr.

  12. patzi48 schrieb am

    Das Verbot mit den Böllern ist okay, denn hier böllern sie so oft und werfen diese vom Balkon oder auf Tiere.