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Wie die österliche Botschaft die Niederschlesische Oberlausitz erreicht

Wie die österliche Botschaft die Niederschlesische Oberlausitz erreicht

Bischof Wolfgang Ipolt ist mehrfach über Ostern im Livestream im Einsatz. Foto: Matthias Wehnert

Görlitz. Die Christen in der Niederschlesischen Oberlausitz müssen über die Ostertage nicht auf eine heimische frohe Botschaft verzichten, denn sowohl die evangelische, als auch die katholische Kirche haben sich auf die Bedürfnisse der Gläubigen online eingestellt.

Seit dem 22. März finden jeweils sonntags um 10.00 Uhr auf www.bistum-goerlitz.de regelmäßige Livestream-Übertragungen der katholischen Heiligen Messe mit Bischof Ipolt statt; seit dem 29. März aus der Kapelle des St.-Otto-Stiftes in Görlitz. Gottesdienstübertragungen zu Ostern gibt es amPalmsonntag, 5. April, 10.00 Uhr; Gründonnerstag, 9. April, 19.00 Uhr, Karfreitag, 10. April, 15.00 Uhr, in der Osternacht, 11. April, 21.00 Uhr, am Ostersonntag, 12. April, 10.00 Uhr sowie am Weißen Sonntag, 19. April, 10.00 Uhr. Da öffentliche Gottesdienste in den Kirchen nach wie vor untersagt sind, ist die aktive Teilnahme an der Hl. Messe in der Pfarrkirche für die Gläubigen derzeit nicht möglich. Gottesdienste zum „Nachschauen“ finden die katholischen Gläubigen jeweils am Folgetag dann in der Kategorie „Videos“ unter: https://www.bistum-goerlitz.de/?page_id=32526

Die evangelisch-lutherische Kirche wird den Karfreitaggottesdienst mit Generalsuperintendentin Theresa Rinecker in der Golgathakapelle am Heiligen Grab online übertragen. Um 15.00 Uhr kann man die Andacht unter www.ekbo.de/livestream mitfeiern. Unter www.ekbo.de/ostern finden die protestantischen Gläubigen einen Überblick zum vielfältigen gottesdienstlichen Angebot in Rundfunk, Fernsehen und im Netz (Streamingangebote) für Karfreitag bis Ostermontag, Liturgien für das Tischabendmahl in häuslicher Gemeinschaft, eine Kurzmeditation zum Gründonnerstag, ein Gebet zum Karfreitag, Hinweise speziell auf Ostergottesdienste und einen Überblick für Kindergottesdienste zu Hause.

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Und auch viele Pfarrer haben sich in ihren Gemeinden auf die besondere Coronasituation eingestellt. Pfarrer Hans-Albrecht Lichterfeld aus dem Pfarrsprengel „Evangelisch an Schöps und Neiße“ der Evangelischen Kirchengemeinden Ebersbach/Kunnersdorf/Ludwigsdorf/Zodel teilte etwa dem Niederschlesischen Kurier mit: „Immer um 12.00 Uhr Mittag (Montag bis Samstag) beim Geläut der Glocken halte ich Fürbitte für unsere Gemeinden und alle Menschen, die mit uns leben. Diese Fürbitte halte ich allein am Altar der Kirche hier in Ebersbach. Gern können sich an jedem Ort alle mit verbunden fühlen. Konkrete Fürbitten stehen namentlich im „Buch der Fürbitten“, welches auf dem Altar liegt. Bitte nennen Sie mir Menschen, die ich dort eintragen kann. Die Fürbitte halte ich am Sonntag nach dem Geläut um 9.00 Uhr allein in der Kirche zu Ebersbach. Bleiben Sie bitte zu Hause bei Ihren Lieben und seien Sie durch Gott mit mir verbunden.“

Till Scholtz-Knobloch / 06.04.2020

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