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Auf Grimms Spuren zum Gebirgslauf

Auf Grimms Spuren zum Gebirgslauf

Die Märchenwanderung zum Zittauer Gebirgslauf- und Wandertreff führt über eine Strecke von circa zwei Kilometer mit Spiel, Spaß und sagenhaften Gestalten. Foto: Kreissportbund

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Auf einer der Stationen zur Märchenwanderung können die Teilnehmer mit Bällen auf diese Tafel mit einem Wildschwein zielen. Foto: Steffen Linke

Es war einmal zum 44. Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff. Die Märchenwanderung am Samstag, 29. April, bereichert den Veranstaltungsreigen rund um das größte massensportliche Ereignis in der Region. Die Macherinnen dieser Tour auf den Spuren der Gebrüder Grimm sind die Märchentanten vom Deutschen Frauenring.

Obercunnersdorf/Olbersdorf. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Bühne im Olbersdorfer Sportzentrum. Der DJ schickt dort die Teilnehmer – zumeist sind es Kinder mit ihren Eltern bzw. Großeltern – in Gruppen zu jeweils 25 Personen auf die circa zwei Kilometer lange Reise ins Märchenland. Das Geschehen mit Spiel, Spaß und sagenhaften Gestalten spielt sich auf der großen Wiese am Olbersdorfer Sportzentrum ab. Mehrere Märchentanten des Deutschen Frauenringes     vom Landesverband Sachsen e.V. – Heidi Fischer aus Oppach, Monika Bietig aus Neusalza-Spremberg, Ursula Fiedler aus Ebersbach, Petra Ehrentraut aus Ottenhain sowie Christine Frey und Monika Welzel aus Niedercunnersdorf – schlüpfen auf einzelnen Stationen unter anderem in die Rollen eines Zauberers, einer guten Fee, eines Jägers, des tapferen Schneiderleins, eines Müllers und einer Hexe.


Die kleinen und großen Teilnehmer können sich auf der Strecke immer wieder betätigen     – zum Beispiel Slalom laufen oder mit Bällen auf eine Tafel mit einem Wildschwein zielen. Je nach Alter aus unterschiedlichen Abständen. Viele Kinder sind davon sehr begeistert. „Wir lassen uns jedes Jahr etwas anderes einfallen, um den Ablauf abwechslungsreich zu gestalten“, sagt Heidi Fischer.

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Für die märchenhaften Verwandlungen benötigen die engagierten Frauen jeweils nur etwa fünf Minuten. „Die Kostüme haben wir in unserem Vereinsdomizil – der ehemaligen Schule in Obercunnersdorf – zum Teil selbst angefertigt oder wir greifen auf frühere Utensilien zurück“, sagt Heidi Fischer. Hier entstehen in der Gemeinschaft auch die Ideen für die einzelnen Stationen. „Seit Anfang März beschäftigen wir uns damit“, sagt sie.

Für jegliche Unterstützung aus der Bevölkerung – sei es finanzieller Art oder in Form von Kleidungsstücken – bedanken sich die Märchentanten ganz herzlich.


Die Märchenwanderung findet bereits zum siebten Mal zum Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff statt. Den Organisatoren geht es in Verbindung mit einer Krankenkasse vor allem um den gesundheitlichen Aspekt. Deshalb bekommen die Teilnehmer auf der Strecke auch keine Süßigkeiten, sondern Möhren und andere Vitamine „verabreicht“. Natürlich sollen im Zeitalter der digitalen Medien auch die Märchen nicht in Vergessenheit geraten. „Wir merken schon, dass das Interesse dafür nachgelassen hat. Denn wer liest den Kindern heutzutage noch abends Märchen vor?“, so Heidi Fischer. Auf der Strecke leben unter anderem Schneewittchen, Dornröschen und Hans im Glück auf. Zum Schluss der Märchenwanderung geben die Kinder ihre Teilnehmerkarten beim DJ ab. Anschließend werden die Gewinner der Preise gezogen. Und vielleicht startet der ein oder andere Teilnehmer der Märchenwanderung am Sonntag, 30. April, auch bei einem der Läufe oder einer der Wanderungen zum 44. Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff. Mehr Informationen gibt es unter www.zittauer-gebirgslauf.de

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Steffen Linke / 25.04.2017

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