Die Straßenbahn verspätet sich noch etwas

So sollten die Straßenbahnen aussehen. Es dürfte künftig ähnlich, aber nicht gleich aussehen. Foto: HeiterBlick GmbH/GVB GmbH.
Görlitz. Der Wettbewerb um den Bau der nächsten Straßenbahngeneration tritt neuerlich in eine entscheidende Phase ein. Am Montag lief die Frist für Unternehmen ab, die sich um die Fertigung der Fahrzeuge bewerben konnten. Ein Bewerbungsverfahren musste neu aufgesetzt werden, nachdem der ursprünglich vorgesehene Hersteller HeiterBlick Insolvenz angemeldet hatte. Vorgesehen sind in jedem Falle Niederflurfahrzeuge, die barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglichen.
Auf Anfrage der Redaktion teilten die Görlitzer Verkehrsbetriebe zum weiteren Fortgang am Dienstag mit: „Die Rückmeldungen von potenziellen Anbietern im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden derzeit ausgewertet und dann am Donnerstag in der Stadtratssitzung seitens der Stadt vorgestellt, ebenso wird es um die weitere Vorgehensweise gehen.“ Ergebnisse aus dem Stadtrat sind damit erst nach Redaktionsschluss des Niederschlesischen Kuriers bekannt. Detaillierte Angebote sind jedoch bis Anfang 2026 vorzulegen. Abzuwarten bleibt dabei, ob und wie sich Görlitz – wie ursprünglich bereits – mit Leipzig und Zwickau zu einem gemeinsamen Auftrag mit Synergieoptionen entschließt.
Kommentare zum Artikel "Die Straßenbahn verspätet sich noch etwas"
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister von Görlitz !
Sehr geehrtes Team des Görlitzer Stadtrates!
Sehr geehrtes Team der Görlitzer Bürgerräte!
Mit vielen internen Umfragen der Görlitzer Bürger und umliegenden Bewohner sowie unserer Touristen, kam immer wieder der Straßenbahn-& Busverkehr zum Thema. Vielen ist es ein regelrechter "Dorn im Auge", dass die derzeitige Linie A über die damalige Straßenbahnlinie fährt und mit ihren Abgasen die Luft verpestet.
Zumal die Strecke Demianiplatz, Bautzener Straße, Lutherplatz, Landskronstraße, Brautwiesenplatz, Brautwiesenstraße, Rauschwalder Straße, Reichenbacher Straße, Richtung Diesterwegplatz mit Kirche, bereits mit den notwendigen Stromvorrichtungen versehen ist. Auch die anliegenden Kleingewerbe wie Fleischer, Bäckerei, Café, Blumenhändler, u.ä. sind seit dem Busverkehr über diese Straßen verschwunden.
Wir bitten um Überarbeitung dieser Strecke.
Es wäre schön, wenn in Zukunft ein Niederflurfahrzeug der Straßenbahn statt des Busses fahren könnte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Görlitzer Bürger
Ich hoffe ja, dass es Skoda mit dem ForCity Plus wird, wie ihn Brandenburg, Cottbus und Frankfurt/Oder auch bekommen haben. So leid es mir um die Arbeitsplätze und die Tradition tut, aber vom "lokalen" Betrieb (Alstom) kam man leider nichts Vernünftiges erwarten.
Egal was passiert, bloß keine Stadler Tina. Die Dinger sind so schrecklich