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Bautzener EM-Song soll zum Titel führen

Bautzener EM-Song soll zum Titel führen

Seit 15 Jahren touren Jolly Jumper durch Deutschland. In Bautzen eröffnen sie fast schon traditionell den Bautzener Frühling. | Foto: JJ

Bautzen. Die so ziemlich schönste Nebensache der Welt beherrscht seit einer Woche wieder die immer größer werdende Fangemeinde. Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist in aller Munde. Besonders auf den Fanmeilen oder Public Viewings wird stimmungsvoll mitgefiebert und -gefeiert. Dabei dürfen die obligatorischen Fußballhits natürlich nicht fehlen.

Auch die Bautzener Band Jolly Jumper hat ihren WM-Song von 2014 auf die EM umgetextet und präsentiert ihn derzeit auf den Konzerten.
Die Party- und Coverband um die Musiker Björn (Gitarre, Gesang), René (Schlagzeug, Gesang), Jörgen (Piano, Gesang) und Richie  (Bass) darf in Bautzen und Umgebung auf keinem Volksfest fehlen. Auch beim Bautzener Frühling haben die vier Musiker für ordentliche Stimmung gesorgt. Nun, pünktlich zur Fußball-EM, hat die Band ihren Weltmeisterschafts-Titel „Schwarz-Rot-Gold“ umgetextet. Den Gute-Laune-Song hört man nun überall im Fanbereich der Übertragungen. „Unsere Fußball-Hymne zur WM 2014 kam gut an. Der Titel wurde sogar in hiesigen Radiostationen gespielt. Da dachten wir uns, jetzt zur EM legen wir den Titel neu auf“, erzählt Björn, der Sänger der Band. Wie es sich für einen richtigen Fußball-Hit gehört, feuert die Band die deutsche Nationalmannschaft natürlich ordentlich an, sich den Titel zu holen. Nachdem es 2014 zur WM geklappt hat – warum nicht auch zur diesjährigen Europameisterschaft?

Seit 15 Jahren tourt die vielseitige Band aus Sachsen durch Deutschlands Partyzelte und Stadtfeste. In bis zu 100 Livemusikshows im Jahr spielt sich Jolly Jumper durch alle Genres. Mit den beliebtesten Klassikern der Musikgeschichte sowie den Hits der 80er, 90er und von heute ziehen die Vier viele Fans an. Besonders beliebt ist die Band aus Bautzen für ihre lustigen Showelemente. Neben Queen, Elvis oder AC/DC sind sich die Jungs auch nicht zu schade in Damenkleider zu hüpfen und Helene Fischer -oder Andrea Berg-Lieder zu trällern. Aber auch die aktuellen Chart-Hits haben sie im Repertoire. „Wenn unsere Fans Musikwünsche haben, versuchen wir sie natürlich immer zu erfüllen. Am liebsten singen wir allerdings moderne Songs von Coldplay oder Liquido. Wenn wir mal was rockigeres spielen können, dann gehen wir richtig ab“, so Björn.

Aber auch neben der Bühne dreht sich bei den Berufsmusikern fast alles um das Thema Musik. So betreibt Björn ein eigenes Projekt. Er schreibt seine Songs selbst und seit zwei Jahren sogar für erfolgreiche Interpreten wie Ross Antony.

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Circa 100 Auftritte haben Jolly Jumper jährlich. Bei Volksfesten und Public Viewings dürfen sie nicht fehlen. Mit ihren Party-Songs heizen sie kräftig die Stimmung an. | Foto: JJ

„Vor einiger Zeit wurde sogar einer meiner Songs dem Management von Helene Fischer angeboten. Wenn er gefällt, kommt es vielleicht zu einer Zusammenarbeit. Freuen würde es mich“, so Björn.
Auch für den Nachwuchs setzen sich zwei Mitglieder der Band seit einigen Jahren ein. Der Sänger und Gitarrist Björn organisiert an den Schulen in Großdubrau und Schirgiswalde Schülerbands. Den Jugendlichen der sechsten bis neunten Klassen bringt Björn das Musizieren auf verschiedenen Instrumenten bei. „Das macht den Schülern riesigen Spaß. Einige bleiben sogar dabei und gründen eigene Bands. Vielleicht kann eine davon uns ja mal in einigen Jahren ablösen, wenn wir alt sind“, scherzt der Sänger.

Auch René (Schlagzeug und Gesang) betreut am Bautzener Philipp-Melanchthon-Gymnasium Kinder der fünften und sechsten Klassen, um sie für das Jugendblasorchester Bautzen vorzubereiten. „Die Arbeit mit den Kindern macht mir große Freude. So haben die Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung und machen keinen Unsinn. Wenn sie es dann in das Jugendblasorchester schaffen, können sie schon stolz sein“, so René.

Nach der Fußball-EM geht es für Jolly Jumper weiter auf Tour. Trotz ihres Erfolges sind die Jungs alle bodenständig geblieben und leben fast schon zurückgezogen in der ländlichen Idylle von Bautzen. „Hier tanken wir unsere Energien auf, ob es beim Rasenmähen oder der Gartenarbeit ist. Wir sind ebenso gerne in der Natur wie auf der Bühne“, erzählen die beiden Bandmitglieder abschließend.

 

 

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Cornelia Fulk / 20.06.2016

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