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Riesige Seifenblasen verzaubern Besucher

Riesige Seifenblasen verzaubern Besucher

Michael Kubitz aus Eibau lässt die riesigen verschiedenfarbigen Schwaden an Seifenblasen in luftige Höhe steigen. In der Hand hält er zwei Bambusstöcke. | Foto: privat

Eibau/Görlitz/Zittau. Mit ihrer Seifenblasenshow „Blubberey“ verzaubern Michael Kubitz aus Eibau und Mike Nelde aus Görlitz bei Festen und Feierlichkeiten in der Region die kleinen wie großen Besucher.

Die beiden Künstler kommen  – manchmal auch personell von Bekannten und Freunden unterstützt – mit  einem entsprechend ausgestatteten Bollerwagen zu ihren Auftritten „vorgefahren“. Die neugierigen Besucher schauen gespannt,  was nun passiert. Michael Kubitz und Mike Nelde füllen die Metalleimer mit einer geheim gehaltenen Hexentinktur, halten ihre circa zwei Meter großen Bambusstöcke mit den selbst geknoteten Schlaufen  dazwischen dort hinein und anschließend nach oben. Dann beginnt die träumerische Zauberei. Je nach Windverhältnissen  steigen  viele kleine und große Seifenblasen in rot, blau, grün, orange und gelb über die staunenden Menschen hinweg. Hin und wieder braust Beifall von den begeisterten Zuschauern auf. Das Farbenmeer an den zum Teil acht bis zehn Meter großen  Schwaden in luftiger Höhe ruft große Begeisterung hervor. „Wenn kein Lüftchen weht, müssen wir uns bewegen“, erläutert Michael Kubitz. Je nach Wetterlage fliegen die Seifenblasen zum Teil etwa 60 bis 80 Meter weit.

Ihre Lebensdauer beträgt mehrere Minuten. Kinder jagen oft den Gebilden hinterher, um sie kaputt zu machen. „Das steckt halt so drin“, sagt Michael Kubitz schmunzelnd. Die träumenden  Erwachsenen animieren die beiden, es auch mal selbst auszuprobieren. Dieser Gaudi steckt jedenfalls jung und alt an. „Bei großen Festen haben wir  schon etwa 120 Liter Tinktur verblubbert“, berichtet er.
Ihre Seifenblasenshow dauert circa eine Stunde. „Dann packen wir unseren Bollerwagen zusammen und verabschieden uns vom Publikum“, sagt er. Ein bisschen nass sind die beiden Künstler nach ihren Auftritten.  „Unser Hände sind danach voller Seife“, sagt Michael Kubitz.

Vor etwa sechs Jahren war Mike Nelde, Malermeister aus Görlitz,  das erste Mal mit dieser Seifenblasenshow öffentlich aufgetreten. „Wir spielen zusammen am Theater in Görlitz. Der Funke ist dann auf mich übergesprungen“, erzählt Michael Kubitz. Ihre Blubberey-Show präsentieren die beiden aus der Kalten heraus: „Wir passen uns den Gegebenheiten vor Ort an.

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Die Kinder jagen bei den Blubberey-Shows den Seifenblasen nach, um sie kaputt zu machen. | Foto: privat

Künftig wollen die zwei ihre Auftritte  aber in einem noch größeren Rahmen mit Musik auf der Bühne und Ventilatoren aufziehen. „Das ist aber gar nicht so einfach, weil wir beide berufstätig sind“, sagt der Sozialpädagoge.
Ihre nächsten Aufführungen bei größeren  Veranstaltungen stehen schon in ihrem Terminkalender– zum Beispiel beim Truckerfest in Obercunnersdorf  am Samstag, 18. Juni, beim 24. Eibauer Bier- und Traditionszug am Sonntag, 26. Juni, in Eibau, beim Internationalen Straßentheaterfestival Görlitz/Zgorzelec „Via Thea“ in Görlitz vom  7. bis 9. Juli, sowie beim Görlitzer Altstadtfest am 27. und 28. August.

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Steffen Linke / 12.06.2016

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