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Sommerfest wirft seine Schatten voraus

Sommerfest wirft  seine Schatten voraus

Drei Daumen und jede Menge Kugelschreiber für das Sommerfest: Bürgermeisterin Heike Böhm sowie Hartmut Steinert, Annemarie Korch und Marcel Graf vom Sommerfestbeirat (v.l.n.r.) richten den Blick schon auf das Stadtjubiläum 2018.

Rothenburg. Mit Bewährtem, aber auch mit einigen Änderungen wartet das Rothenburger Sommerfest ( 5. bis 8. August) in diesem Jahr auf. So führt der Festumzug über eine kürzere Strecke, und die Eintrittspreise erhöhen sich zum Teil geringfügig. Stargast in diesem Jahr ist die Sängerin Anna-Maria Zimmermann.

Nicht viele Menschen können von sich behaupten, schon mal einen Hubschrauberabsturz überlebt zu haben. Anna-Maria Zimmermann gehört dazu. Am 24. Oktober 2010 stürzte der Helikopter, in dem sich die Sängerin mit ihrem Manager und einem Assistenten befand, aus zehn Metern Höhe in der Nähe von Paderborn auf eine Straße. Die Künstlerin, zuvor vor allem als Kandidatin von „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, erlitt schwerste Verletzungen. Doch bereits im Juni 2011 stand sie wieder auf der Bühne.

In Rothenburg wird sie am Sonntagabend zu erleben sein. Zu diesem Zeitpunkt haben die ZZTop-Coverband Ombrezz (Freitagabend), die Bautzener Partyband Jolly Jumper (Samstagabend) sowie die Dresden Pipes & Drums und die Lokalmatadoren aus der Neißeaue Colour The Sky (beide Sonntag Nachmittag) ihre Auftritte bereits hinter sich. Am Montag folgen dann noch Biba und die Butzemänner, die zur finalen Party auf dem Marktplatz einheizen.

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Das Bühnenprogramm bildet wie in jedem Jahr einen wichtigen, aber keineswegs den einzigen Baustein für das Gelingen des Festes. Mindestens genauso bedeutsam ist der große Festumzug am Sonntag, an dem sich Unternehmen und Vereine aus Rothenburg und Umgebung beteiligen. Und hierbei gibt es eine Neuerung: „Die Umzugsstrecke reicht nicht mehr bis nach Noes, sondern endet an der Ecke Graben-/Uhsmannsdorfer Straße.
Dort wird auch eine kleine Bühne stehen, von der aus die Bürgermeisterin den Umzug abnimmt“, wie der für diesen Programmteil verantwortliche Hartmut Steinert vom Sommerfestbeirat erklärt. Die bisherige Route bis hinaus in den Ortsteil Noes sei zu lang gewesen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass auch viele Kinder und Tiere – womöglich bei großer Hitze – an dem Umzug teilnehmen.

Wie in jedem Jahr wird wieder das schönste Umzugsbild prämiert – aus dem Verkaufserlös der Sommerfest-Kulis, die schon seit einigen Jahren zur Finanzierung des Festes beitragen.

Apropos Kinder: Sie spielen in diesem Jahr eine besondere Rolle, fällt doch der Sommerfestmontag in diesem (wie auch im kommenden Jahr) auf den ersten Schultag. Deshalb kann jedes Kind am Montagnachmittag einen mit Helium gefüllten Ballon, an dem ein Wunschzettel befestigt ist, in die Lüfte steigen lassen. Ob es sich organisieren lässt, dass alle Ballons gleichzeitig empor steigen, kann derzeit noch nicht vorhergesagt werden. Den dritten großen Baustein für das Gelingen des Festes bildet der Festplatz, auf dem sich die Besucher laut Platzmeister Marcel Graf neben Altbekanntem auch auf zahlreiche neue Attraktionen freuen können, darunter eine Tornado-Achterbahn. Hier findet auch wieder der Song Contest statt, für den sich Einzelsänger und Bands noch bis zum 31. Juli im Rathaus bei Annemarie Korch anmelden können. Auf der Kulturanlage gibt es an jedem Festabend Disko.

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Die Preise wurden im Vergleich zum Vorjahr teilweise etwas angehoben, halten sich aber immer noch im Rahmen: So kosten Tageskarten für den Samstag und den Sonntag jetzt 5 Euro (zuvor 4 Euro). Die Kartenpreise für Freitag und Montag bleiben unverändert bei 4 Euro. Das Band für alle Tage kostet 14 (zuvor 12), das von Samstag bis Montag 12 (zuvor 10) Euro. Der Eintritt wird nur für den Marktplatz erhoben. Bei all dem haben die Organisatoren bereits das Jahr 2018 im Blick, in dem Rothenburg sein 750-jähriges Jubiläum feiert und das Sommerfest gleichzeitig den Höhepunkt des Festjahres bilden soll.

Uwe Menschner / 18.06.2016

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