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Wohnungsbrand in Bischofswerda

Wohnungsbrand in Bischofswerda

Einen Wohnungsbrand löschte die Feuerwehr am Dienstagvormittag auf der Kamenzer Straße in Bischofswerda. Foto: Rocci Klein

Bischofswerda. Zu einem Wohnungsbrand in Bischofswerda wurde die Feuerwehr am Dienstagvormittag gerufen. In der Kamenzer Straße schlugen die Flammen aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses.

Der 73-jährige Bewohner hatte sich mit einem Sprung aus dem Fenster des ersten Obergeschosses vor dem Feuer in Sicherheit gebracht. Beim Sturz auf den Gehweg vor dem Haus zog er sich Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehr aus Bischofswerda, Geißmannsdorf, Schönbrunn, Goldbach und Rammenau waren mit 35 Kameraden vor Ort und löschten den Wohnungsbrand. Konkrete Angaben zur Schadenshöhe und den Auswirkungen auf die anderen Wohnungen im Haus gibt es noch nicht.

Alternativer Text Infobild

Zu einem Wohnungsbrand wurden Feuerwehr und Rettungsdienst auf die Kamenzer Straße in Bischofswerda gerufen. | Rocci Klein

Die Polizei teilt am Nachmittag dazu mit:

Mann springt aus dem Fenster seiner brennenden Wohnung

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Am Dienstagmorgen sind Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zu einer brennenden Wohnung an die Kamenzer Straße in Bischofswerda geeilt. Im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses war in den Räumlichkeiten eines 73-jährigen Mannes ein Feuer ausgebrochen. Der Bewohner war aus einem Fenster gesprungen und etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei verletzte er sich schwer und war bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht mehr bei Bewusstsein. Der Mann wurde in ein Klinikum gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bischofswerda, Rammenau, Schönbrunn, Geißmannsdorf und Goldbach waren mit insgesamt 35 Kameraden im Einsatz. Sie verschaffte sich Zutritt zu der verwahrlosten Wohnung des Rentners, der in der Vergangenheit bereits wegen unterschiedlicher Sachverhalte polizeilich in Erscheinung getreten war. Die Feuerwehrmänner löschten die Flammen schnell, ohne dass weitere Personen zu Schaden kamen.

Das Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes derzeit nicht bewohnbar. Die 14 Mietparteien, zumeist ältere Menschen, hatten das Gebäude während der Löscharbeiten verlassen. Der Sachschaden wurde von der Wohnungsbaugenossenschaft mit etwa 100.000 Euro beziffert.

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Gegenwärtig ist nicht ausgeschlossen, dass der 73-Jährige den Brand selbst gelegt hat. Womöglich litt er zu dem Zeitpunkt unter einer psychischen Beeinträchtigung. Die Ermittlungen dauern an. Ein Brandursachenermittler wird vor Ort seine Untersuchungen führen.

Katrin Kunipatz / 28.06.2016

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