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Agiler Nachwuchs auf der Kuhkoppel

Agiler Nachwuchs  auf der Kuhkoppel

Der Görlitzer Tierpark freut sich über den agilen Nachwuchs auf der Kuhkoppel. Foto: Tierpark Görlitz

Görlitz. Frischer Wind auf der Kuhkoppel: Die zehn Monate alten Jungrinder Alma und Gerda tollen ausgelassen über die Anlage des Lausitzer Bauernhofes im Naturschutz-Tierpark Görlitz, neugierig beobachtet von Kuhseniorin Gretel. 
Gerda und Alma gehören zu den bedrohten Nutztierrassen Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind und Rotes Höhenvieh, deren Erhalt sich der Tierpark durch Zucht verschrieben hat. 

Nach dem krankheitsbedingten Abschied von Kuh Heidi ist nun die Nachfolgegeneration eingezogen. Alma und Gerda haben ihre mehrwöchige Quarantänezeit bereits gemeinsam gemeistert – eine Art „Kuh-Internat auf Zeit“. Das schweißt zusammen. Entsprechend selbstbewusst und eingespielt präsentieren sie sich nun den Besuchern. 

Ganz ohne klassischen Kuhhandel geht es dennoch nicht. „Da im Tierpark dauerhaft nur zwei erwachsene Kühe leben können, wird Alma demnächst weiterziehen – in den Tierpark Chemnitz. Gerda hingegen darf in Görlitz bleiben und hier hoffentlich ein langes, fruchtbares Kuhleben führen“, berichtet Tierpark-Inspektorin Steffi Späthe.

Der Görlitzer Tierpark freut sich über den agilen Nachwuchs auf der Kuhkoppel und lädt alle Besucher ein, Alma und Gerda beim gemeinsamen Toben zu beobachten – bevor sich ihre Wege trennen.

Redaktion / 22.02.2026

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