Blitzerteams auf der Lauer

Immer wieder ist zu beobachten, dass sich Autofahrer mit Tempolimits schwer tun. Die Polizei weiß darum und legt sich daher auf die Lauer nach Rasern. Inzwischen werden Verstöße härter bestraft. Foto: Symbolbild
Region. Autofahrer auf der Autobahn A 4 sollten sich dieser Tage besser an die vorgegebenen Tempolimits halten. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden kontrolliert die Polizei an verschiedenen Punkten entlang der Schnellstraße verstärkt deren Einhaltung. So zum Beispiel am Burkauer Berg. Dort in Fahrtrichtung Görlitz löste der Blitzer in der Nacht zum Mittwoch ganze 222 Mal aus. Im Vergleich zu anderen Geschwindigkeitskontrollen in der jüngeren Vergangenheit gleicht das einem traurigen Rekord.
„In 42 Fällen wird es bei Verwarngeldern bleiben“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. „Die übrigen 180 Überschreitungen resultieren in Bußgeldverfahren, da die gefahrenen Geschwindigkeiten erheblich über dem Tempolimit lagen.“ Spitzenreiter sei bei erlaubten 100 Kilometern je Stunde ein Renault mit Altöttinger Kennzeichen gewesen. Er habe die Lichtschranke mit 181 Sachen passiert. „Darauf stehen laut Bußgeldkatalog zwei Punkte in Flensburg, 600 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot.“ Insgesamt wurden den Angaben zufolge rund 1.700 Fahrzeuge gemessen.
Schon in den zurückliegenden Tagen legten sich Blitzerteams der Polizei auf die Lauer, so zum Beispiel im Baustellenbereich in Höhe der Anschlussstelle Bautzen-West oder an einem Rastplatz bei Ottendorf-Okrilla. Aber auch am Dreieck Dresden-Nord schlagen sie ihre Messgeräte auf. An diesem Unfallschwerpunkt wird besonders gern etwas mehr aufs Gaspedal gestiegen. Zudem sind verstärkt zivile Messfahrzeuge zwischen Görlitz und der Landeshauptstadt im Einsatz, um den Verkehr zu überwachen.