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Eine Zukunft der Windkraftgiganten?

Eine Zukunft der Windkraftgiganten?

Fundament eines Windrades deutlich „kleinerer“ Bauart zwischen Sohland a. Rotstein und Dt.-Paulsodorf Foto: Till Scholtz-Knobloch

Landkreis Görlitz. Wie kann eine sichere, bezahlbare und zugleich vernünftige Energieversorgung im ländlichen Raum gelingen? Welche Auswirkungen hat der zunehmende Ausbau der Windkraft auf Menschen, Kommunen und Landwirtschaft im Landkreis Görlitz?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine digitale Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der Jens Hentschel-Thöricht, Landtagsabgeordneter sowie Vorsitzender der Fraktion BSW/FWZ im Görlitzer Kreistag, am Montag, den 8. Juni, um 19.00 Uhr einlädt.

Referent des Abends ist Carsten Berg, Landwirt und wissenschaftlicher Mitarbeiter für Landwirtschaft der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag. In seinem Vortrag beleuchtet er den aktuellen Stand des Windkraftausbaus in Sachsen und insbesondere im Landkreis Görlitz. Thematisiert werden unter anderem wirtschaftliche Auswirkungen, rechtliche Rahmenbedingungen, Planungsverfahren sowie Konflikte vor Ort. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und eine offene Diskussion. Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Der Zugangslink lautet: https://shorturl.at/6Dg8T. Zur besseren Planung wird um eine kurze Rückmeldung gebeten unter: jens.hentschel-thoericht@bsw-vg-sachsen.de

tsk / 01.06.2026

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Kommentare zum Artikel "Eine Zukunft der Windkraftgiganten?"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Tomek der Elektriker schrieb am

    Vielleicht könnte man den Menschen einfach mitteilen, dass es sich mit dem Bau von Windkraftanlagen in Deutschland erledigt hat. Stand 03.06.2026 benötigen wir in Deutschland keinerlei neue Windkraftanlagen, da das Verhältnis zwischen Flatterstrom und Grundlaststrom schon so derartig aus den Fugen ist, dass man es nicht noch verschlimmern muss.

    Darüber hinaus sind Windkraftanlagen, insbesondere wenn man die ja notwendigen Systeme berücksichtigt, um eine stabile Stromversorgung zu ermöglichen (Batteriespeicher zum Beispiel), derartig teuer, wartungsintensiv und umweltschädlich (auch bei der Entsorgung), dass es sich von vornherein verbietet, weitere Anlagen dieser Art überhaupt zu planen. Das ganze Modell beruht auf einem Subventionsgeschäft für Kapitalanleger. Mehr ist es nicht.

    Erfindet ein neues Spiel für die Kapitalanleger, möglichst eines, dass die Interessen der normalen Bürger nicht wieder so schädigt wie das große Spiel vom Klimawandel, und bitte lasst auch diesmal das Spiel vom lustigen Weltkrieg aus. Dann können die schön spekulieren und an der Börse spielen, und die Bürger können in Frieden und Wohlstand leben.

    Wir haben Juni 2026, und jedem steht es frei die verschiedenen KI-Systeme nach den hier aufgestellten Thesen zu befragen. Sie müssen der KI nur vorgeben, "staatliche Lenkungssysteme" wie CO2 Steuer etc. bei der Berechnung wegzulassen, und auf Grundlastfähigkeit der Energieversorgung zu bestehen.

  2. HSchi schrieb am

    Heimische Energie zu nutzen, zu der auch der hier wehende Wind und die hier scheinende Sonne gehören, und damit weniger abhängig zu sein von Energieimporten aus den USA, Arabien oder Russland, ist erstmal eine gute Sache. Noch besser ist es, wenn dies in Hand der Bürger und Kommunen ist.

    Wenn aber die Bürger vor Ort, die ja mit Riesenwindrädern und Groß-PV-Anlagen leben müssten, dies nicht wollen, sollte man es Ihnen nicht aufzwingen.

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