Immobilien kommen unter den Hammer

Bei dieser denkmalgeschützten Wohnsiedlung in Waltersdorf, bestehend aus insgesamt 14 Mehrfamilienhäusern, liegt das Mindestgebot bei 175.000 Euro. Foto: Sächsische Grundstücksauktionen AG
Zittau/Waltersdorf. Zum ersten, zum zweiten und zum dritten: Bei der Versteigerung der Sächsischen Grundstücksauktionen AG am Freitag, 29. Mai, ab 11.00 Uhr, im Marriott Hotel, Am Hallischen Tor 1, in Leipzig und am Dienstag, 2. Juni, ab 11.00 Uhr, im Deutschen Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, in Dresden kommen auch mehrere Immobilien aus Ostsachsen unter den Hammer.
Nur wenige Schritte vom historischen Stadtzentrum entfernt, befindet sich mitten in Zittau ein außerordentlich repräsentatives ehemaliges Bankgebäude. Es wurde um 1870/80 im Stil der italienischen Neorenaissance errichtet und nach 1990 von der Deutschen Bank genutzt.
Inzwischen steht es leer und es besteht einiger Sanierungsbedarf. Auch ein gepflegter Garten und ein Gartenhaus gehören zum Auktionsobjekt. Bei mindestens 59.000 Euro könnte der Hammer fallen.
Für ein anderes Haus in Zittau braucht es wohl einen Enthusiasten. Das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus aus der Zeit um 1805 hat einen erheblichen Sanierungsbedarf und kommt für einen Preis von 9.500 Euro zur Auktion.
Gleich eine ganze Wohnsiedlung kommt in Waltersdorf im Zittauer Gebirge zur Versteigerung. Sie wurde zwischen 1941 und 1943 errichtet, besteht aus 14 gleichartigen denkmalgeschützten Mehrfamilienhäusern, die in landestypischer Bauweise entstanden sind. Insgesamt gibt es 65 Wohneinheiten, wovon drei vermietet sind. Es besteht umfassender Sanierungsbedarf. Die Wohnsiedlung ist laut der Sächsischen Grundstücksauktionen AG eine absolute Rarität und kommt für 175.000 Euro zum Aufruf.
Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.sga-ag.de.