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Lusatia-Verband sucht Oberlausitzer Wort 2026

Lusatia-Verband sucht Oberlausitzer Wort 2026

Die Pumplruse war 2025 zum Oberlausitzer Wort des Jahres gewählt worden. ⋌Bildquelle: Hans Klecker


Oberlausitz. Seit 2015 wählt die Bevölkerung der Landkreise Görlitz und Bautzen und darüber hinaus ihr „Oberlausitzer Wort des Jahres“, ab 2020 unter der Leitung des Lusatia-Verbandes. Das sind Kließlroaffer (2015), Hietroibratl (2016), Abernmauke (2017), Furzwulle (2018), Schnupptichl (2019), Fansterritschl (2020), Bruträmpftl (2021), Kuhploapperch (2022), Voglhuckst (2023), Tschiepl/Tschippl (2024) und Pumplruse (2025).

Die Mundartfreunde des Lusatia-Verbandes e.V. schlagen für das Jahr 2026 ein Wort aus der Rubrik „(Humorvolle) Bezeichnungen von Berufen, Beschäftigungen und Tätigkeiten“ vor. Die Festlegung auf eine bestimmte Kategorie ist erforderlich, weil sonst jedes Jahr die Wörter „Abernmauke“, „Teichlmauke“ oder „Kließlroaffer“ (Büstenhalter) die meisten Stimmen bekämen. Am aussichtsreichsten und beliebtesten für das Oberlausitzer Wort 2026 sind nach der Auffassung der Mundartfreunde nachfolgende volkstümliche und humorvolle (Berufs)bezeichnungen – die vorgeschlagenen Wörter in alphabetischer Reihenfolge: Boademutter, Pippl-, Huschl-, Bischlmutter (Hebamme); Brillnklamper, Brillnklampner (Optiker); Feuerriepl (Essenkehrer, Schornsteinfeger); Firchlrutscher, Furchlrutscher, Firchlscheißer (Häusler, der Kartoffeln anbaut), Fuchtlmeester (Dirigent); Gaaknferschter, Gaajknferschter (Jäger, der nur Krähen trifft); Guschnklamper, -klampner (Zahnarzt); Puttlldukter (Urologe); Schemml-, Schäml-, Scha(m)mlfurzer (Büroangestellter); Seegerschmied (Uhrmacher); Teegoaffe, Teegäsl, Toalknbäcke (Bäcker); Wälkerweibl, Wälkerfrooe (Masseuse). 

Die Abstimmung ist bis zum 30. Juni über den Link eveeno.com/276578863 möglich. Es können drei Berufe bzw. Tätigkeiten abgekreuzelt bzw. andere Beschäftigungen ergänzt werden wie zum Beispiel Boartoabnahmer, Schoaber oder Guschlkroatzer, (Herrenfriseur, Barbier), Buhsch- bzw. Hulzmächer (Waldarbeiter), Feuermoan (Heizer), Fichtlscheißer (Grenzbeamter), Huckstbitter, Kamschner, Trauschmer oder Braschka (Zeremonienmeister auf Hochzeiten), Kehrfrooe (Putzfrau), Knuchnbrecher bzw. Rankermoan (Chiropraktiker, Chirotherapeut), Pfläumldukter oder Lechlgucker (Frauenarzt), Poascher (Schmuggler), Rucksaakbulle (Besamer von Kühen), Rumplmannl (Sammler von Wertstoffen), Tittlkromer (Kleinhändler, der seine Ware in Tüten verkauft), Schulmeester (Lehrer), Tagewächter (Gemeindediener, Ortspolizist), Tutngraber (Friedhofswärter), Uffgoate (Advokat, Rechtsanwalt), Viechdukter (Tierarzt), Woasserdukter (Heilpraktiker) und viele andere mehr, aber auch einfache Berufsnamen, wie Mäuer (Maurer), Tischer (Tischler, Schreiner) oder Steenmatzcher (Steinmetz).
Dazu werden auch wieder mehrere Mundartbücher an den Veranstaltungen zum Oberlausitztag 2026 verlost. 

Für den Herbst des Jahres 2026 ist ein Buch mit dem Titel „Die Oberlausitzer Wörter der Jahre 2015 bis 2026“ vorgesehen.Oberlausitz. Seit 2015 wählt die Bevölkerung der Landkreise Görlitz und Bautzen und darüber hinaus ihr „Oberlausitzer Wort des Jahres“, ab 2020 unter der Leitung des Lusatia-Verbandes. Das sind Kließlroaffer (2015), Hietroibratl (2016), Abernmauke (2017), Furzwulle (2018), Schnupptichl (2019), Fansterritschl (2020), Bruträmpftl (2021), Kuhploapperch (2022), Voglhuckst (2023), Tschiepl/Tschippl (2024) und Pumplruse (2025).

Die Mundartfreunde des Lusatia-Verbandes e.V. schlagen für das Jahr 2026 ein Wort aus der Rubrik „(Humorvolle) Bezeichnungen von Berufen, Beschäftigungen und Tätigkeiten“ vor. Die Festlegung auf eine bestimmte Kategorie ist erforderlich, weil sonst jedes Jahr die Wörter „Abernmauke“, „Teichlmauke“ oder „Kließlroaffer“ (Büstenhalter) die meisten Stimmen bekämen. Am aussichtsreichsten und beliebtesten für das Oberlausitzer Wort 2026 sind nach der Auffassung der Mundartfreunde nachfolgende volkstümliche und humorvolle (Berufs)bezeichnungen – die vorgeschlagenen Wörter in alphabetischer Reihenfolge: Boademutter, Pippl-, Huschl-, Bischlmutter (Hebamme); Brillnklamper, Brillnklampner (Optiker); Feuerriepl (Essenkehrer, Schornsteinfeger); Firchlrutscher, Furchlrutscher, Firchlscheißer (Häusler, der Kartoffeln anbaut), Fuchtlmeester (Dirigent); Gaaknferschter, Gaajknferschter (Jäger, der nur Krähen trifft); Guschnklamper, -klampner (Zahnarzt); Puttlldukter (Urologe); Schemml-, Schäml-, Scha(m)mlfurzer (Büroangestellter); Seegerschmied (Uhrmacher); Teegoaffe, Teegäsl, Toalknbäcke (Bäcker); Wälkerweibl, Wälkerfrooe (Masseuse). 

Die Abstimmung ist bis zum 30. Juni über den Link eveeno.com/276578863 möglich. Es können drei Berufe bzw. Tätigkeiten abgekreuzelt bzw. andere Beschäftigungen ergänzt werden wie zum Beispiel Boartoabnahmer, Schoaber oder Guschlkroatzer, (Herrenfriseur, Barbier), Buhsch- bzw. Hulzmächer (Waldarbeiter), Feuermoan (Heizer), Fichtlscheißer (Grenzbeamter), Huckstbitter, Kamschner, Trauschmer oder Braschka (Zeremonienmeister auf Hochzeiten), Kehrfrooe (Putzfrau), Knuchnbrecher bzw. Rankermoan (Chiropraktiker, Chirotherapeut), Pfläumldukter oder Lechlgucker (Frauenarzt), Poascher (Schmuggler), Rucksaakbulle (Besamer von Kühen), Rumplmannl (Sammler von Wertstoffen), Tittlkromer (Kleinhändler, der seine Ware in Tüten verkauft), Schulmeester (Lehrer), Tagewächter (Gemeindediener, Ortspolizist), Tutngraber (Friedhofswärter), Uffgoate (Advokat, Rechtsanwalt), Viechdukter (Tierarzt), Woasserdukter (Heilpraktiker) und viele andere mehr, aber auch einfache Berufsnamen, wie Mäuer (Maurer), Tischer (Tischler, Schreiner) oder Steenmatzcher (Steinmetz).
Dazu werden auch wieder mehrere Mundartbücher an den Veranstaltungen zum Oberlausitztag 2026 verlost. 

Für den Herbst des Jahres 2026 ist ein Buch mit dem Titel „Die Oberlausitzer Wörter der Jahre 2015 bis 2026“ vorgesehen.
 

Redaktion / 09.03.2026

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