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Hans im Glück

Hans im Glück

Liegt Glück in den Dingen? Oder in seiner Einstellung zum Leben und Moment? Ein Stück über die Schwierigkeit, echten Wert zu bemessen, und das Geheimnis des wahren Glücks.
Für sieben Jahre gute Arbeit wird Hans mit einem großen Goldklumpen reich entlohnt. Doch plagt ihn dieser auf dem Heimweg schnell durch sein Gewicht. Keine Frage, etwas anderes muss her. Wie gut, dass Hans auch gleich das Gold günstig gegen ein schnelles Pferd eintauschen kann. Jetzt muss er nicht mehr schleppen und kommt schneller voran. Oder ist eine Kuh doch besser als ein Pferd? Sie gibt Milch! Noch besser aber ist ein Schwein. Oder besser eine Gans oder gar ein solider Schleifstein? Also am Besten ist es, man hat gar nichts, da ist man frank und frei und kann machen was man will. Als Hans mit leeren Händen dasteht, ist er nicht verzweifelt, sondern wähnt sich der glücklichste Mensch auf der Welt zu sein.
Ist Hans dumm, faul und ohne Ehrgeiz? Oder ist er vielmehr ein sehr gescheiter Schelm, der sich befreit von materieller Trübsal und dafür nichts Geringeres als Freiheit gewinnt? Wie in jedem Märchen gibt es viele Möglichkeiten es zu deuten – und spannende Bezüge in unsere Zeit finden sich hier zuhauf.