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Richter erlauben Sterbehilfe

Umfrage der Woche

Es ist ein sensationelles Urteil. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erlaubt die Sterbehilfe. Eigentlich wollte die Politik mit dem neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch professionelle Suizidhelfer verbieten. Doch die obersten Richter kippten jetzt das sogenannte Sterbehilfe-Gesetz. Es gibt ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, lautete die Entscheidung. Das schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dabei Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen. Der neue Strafrechtsparagraf mache das weitgehend unmöglich. Die Richter erklärten das Verbot nach Klagen von Kranken, Sterbehelfern und Ärzten kurzerhand für null und nichtig. Wir möchten von Ihnen in diesem Zusammenhang wissen, was Sie davon halten, dass es fortan ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben gibt.

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Kommentare zum Artikel "Richter erlauben Sterbehilfe"

Die in Kommentaren geäußerten Meinungen stimmen nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

  1. Erhard Jakob schrieb am

    Gott geht es um die Sache! Der Teufel sucht den Fehler im Detail!

    Wenn die Redaktion eine andere Meinung hat, ist doch das nichts schlimmes! Trotzdem können wir uns doch gegenseitig achten und respektieren!

    Noch ein Nachtrag zu *Viele*! Zwei Haare auf dem Kopf sind relativ wenig! Zwei Haare in der Suppe sind relativ viel!

    Kommentar der Redaktion:

    Wir respektieren doch Ihre Meinung. Wenn Sie jedoch angeben, mehrere ältere Menschen zu kennen, die sich umbringen würden, um ihren Angehörigen Geld zu sparen, wollen wir das gern einordnen. Viele ist uns da zu ungenau.

  2. Erhard Jakob schrieb am

    Das ist keine Behauptung mit statistischen Belegen! Das sind Meinungen von vielen alten Menschen, welche ich schon oft zur Kenntnis nehmen musste.

    Allerdings werden die armen Menschen mit dieser Meinung nicht hausieren gehen. Sie werden es zu Menschen sagen, zu denen sie ein vertrauliches Verhältnis haben. Allerdings wird dieses Verhältnis immer kleiner. Viele stehen ganz allein da und fressen alles in sich hinein. Kein Wunder, dass sie nur noch an Selbstmord denken!

    Vor geraumer Zeit sagte jemand zu mir: Das Leben ist nur noch im Suff zu ertragen!

    So richtig wusste ich nicht, wie Ich sie wieder aufbauen konnte.

    Kommentar der Redaktion:

    Wieviele meinen Sie mit viele?

  3. Erhard Jakob schrieb am

    Die Angst vor dem Sterben treibt viele in den Selbstmord.

    Aber nicht nur. Viele alte arme Menschen haben auch Angst den Kindern eine finanzielle Belastung zu sein und bitten deshalb um Sterbehilfe.

    Kommentar der Redaktion:

    Dies ist eine Behauptung! Haben Sie Zahlen oder stat. Belege für diese Behauotung?

  4. Perserkater schrieb am

    Endlich bewegt sich etwas in dieser Sache. Wer Sterbehilfe nicht möchte, kann ja ausharren bis zum qualvollen Schluss. Für viele Menschen wird es die Angst vor dem Ende nehmen.

  5. Erhard Jakob schrieb am

    … sich vor den Zug werfen, ist das Eine. Als Pilot ein Flugzeug mit 149 Insassen mit in den erweiterten Selbstmord nehmen, ist das Andere! Die hier genannten Selbstmörder werden sich ganz sicher nicht an einen Arzt wenden und ihn bitten, ihm bei der Selbsttötung zu helfen.

    Menschen, welche sich mit einem selbstbestimmten Ende ihres Lebens befassen, können Vorsorge treffen und müssen diese große
    Belastung nicht auf andere übertragen!

    Das ist meine ganz persönliche Meinung! Sie muss nicht richtig sein!

  6. Erhard Jakob schrieb am

    Selbstbestimmung über das Leben und Sterben hatten wir doch schon immer! Wer sein Leben mit Selbstmord beenden wollte, konnte das doch schon immer!

    Heute geht es doch darum, darf der "Selbstmörder", welcher selbst zu feige ist, mit der Ermordung seiner eigenen Person einen anderen beauftragen?

    Ich bin der Auffassung, dass sich jeder in eigener Verantwortung umbringen soll!

    Kommentar der Redaktion:

    ...und sich vor den Zug wirft, dessen Lokführer danach Zeit seines Lebens unter Depressionen leidet???

  7. Lothar schrieb am

    Endlich wird der Mensch nicht mehr bevormundet und bei schweren Krankheiten zu lebenslänger Haft in Bett und Rollstuhl verurteilt und vor allem nicht mehr ständiger Folterung durch ständige unsägliche Schmerzen durch Fremde (Gesetzgeber) ausgesetzt. Bisher haben sich "humane" Politiker das Recht herausgenommen als Folterknechte gegenüber Schwerkranken auftreten zu dürfen.

    Endlich Selbstbestimmung des Menschen über sich selbst und sein Leben und Sterben.

    Vielleicht werden in Zukunft viele Busfahrer und Lokführer von dem Schrecken eines Selbstmordes vor seinem Fahrzeug bewahrt (dies nur als positive Nebenwirkung).