Starkes Signal für die Allende-Oberschule

Oberbürgermeister Karsten Vogt, Schulleiterin Nicole Krist und John Meyer vom Schülerrat schlugen an einem Bock symbolisch den letzten Nagel ein.
Auf dem Baugelände neben der Schule ist ein ansehnlicher Rohbau herangewachsen. Wie es jetzt weitergeht, und welche Bedeutung der Neubau für die Stadt Bautzen hat.
Bautzen. Für den Neubau der Turnhalle an der Bautzener Allende-Oberschule ist am vergangenen Mittwoch das Richtfest gefeiert worden. Zuvor hatte der Bautzener Oberbürgermeister Karsten Vogt (CDU) die Besonderheiten des entstehenden Gebäudes erläutert: „Eine barrierefreie Sporthalle – alles befindet sich ebenerdig an seiner Stelle; eine moderne Einfeldhalle mit großen Fenstern – auf die Lichtverhältnisse wurde sehr viel Wert gelegt, um gute Bedingungen zu schaffen. Das Dach wird begrünt – das ist etwas was man heute oftmals macht, damit unsere Städte nicht mehr so heiß werden, wie sie früher einmal waren.“ Beim Richtfest wird traditionell der fertige Rohbau gefeiert.
Es markiert den Übergang der Bauarbeiten vom Äußeren ins Innere des Neubaus und findet daher oftmals im Herbst statt – so auch auf der Baustelle der Allende-Turnhalle: „Wir haben in den letzten Monaten die einzelnen Bauabschnitte im Sauseschritt durchschreiten können, weil auch das Wetter gut war. Zielstellung ist es, bis zum Oktoberende das Dach zu schließen. Dann geht es in den Innenausbau. Wir wollen im August 2027 die Turnhalle für das neue Schuljahr übergeben“, skizziert der OB den weiteren Ablauf. Somit beginnen nun die Arbeiten, die witterungsunabhängig im bald geschlossenen Rohbau erfolgen können. Die neue Einfeldhalle entsteht als eingeschossiger Massivbau aus Beton und Kalksandstein. Neben der eigentlichen Sporthalle umfasst das Gebäude einen Funktionsbereich mit Umkleiden, Sanitär- und Lagerräumen. Vorgesehen sind unter anderem ein Sportschwingboden, eine Fußbodenheizung und eine zentrale Lüftungsanlage. Mit dem Neubau, der komplett aus Eigenmitteln erfolgt, will die Stadt Bautzen auch ein Zeichen setzen: „Es ist das Signal, dass wir an der Allendeschule festhalten, dass wir 5,4 Millionen Euro hier investieren. Wir brauchen moderne Hallen für den Schul- und für den Vereinssport, beides kommt hier sehr gut zusammen.“ Perspektivisch will die Stadt Bautzen auch die Allendeschule selbst sanieren, denn diese stellt die einzige noch unsanierte Schule in ihrer Trägerschaft dar. Doch dafür werden laut Karsten Vogt im Minimum 16,6 Millionen Euro benötigt – Geld, das nach jetzigem Stand noch nicht vorhanden ist.